Weltklimakonferenz in Madrid Uno: Derzeit heißestes Jahrzehnt seit Beginn der Messungen

Von red/afp 

Hitze, Gletscherschmelze und einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels: Die Jahre 2010 bis 2019 gehen laut UNO als das heißeste Jahrzehnt in die Geschichte ein. Derzeit findet die Weltklimakonferenz in Madrid statt.

Trockenheit am Ufer des Rheins in Düsseldorf im Sommer 2018. Vermehrte Dürren beschäftigen derzeit die Weltklimakonferenz in Madrid. (Archivbild) Foto: dpa/Martin Gerten
Trockenheit am Ufer des Rheins in Düsseldorf im Sommer 2018. Vermehrte Dürren beschäftigen derzeit die Weltklimakonferenz in Madrid. (Archivbild) Foto: dpa/Martin Gerten

Madrid - Die Jahre 2010 bis 2019 gehen nach Einschätzung der UNO wohl als das heißeste Jahrzehnt in die Geschichte ein. Dies teilte die UNO am Dienstag bei der Weltklimakonferenz in Madrid mit. Das zurückliegende Jahrzehnt sei von „außerordentlicher Hitze, Gletscherschmelze und einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels“ geprägt gewesen, erklärte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO).

Allein im Jahr 2019 habe die Temperatur um 1,1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau gelegen, erklärte die WMO. Die Organisation verwies auf zahlreiche Waldbrände, Hitzeperiode und Wirbelstürme. 2019 zählt demnach voraussichtlich zu den drei heißesten Jahren seit 1850 - dem Beginn der systematischen Temperaturauswertungen. 

Die zweiwöchige Weltklimakonferenz war am Montag in Madrid mit Appellen zum raschen Umsteuern in der Klimapolitik eröffnet worden. Die Menschheit müsse wählen zwischen dem Weg der „Hoffnung“ und dem der „Kapitulation“ beim Klimaschutz, sagte UN-Generalsekretär António Guterres vor Vertretern aus fast 200 Ländern.




Unsere Empfehlung für Sie