Wetter zum Leonberger Pferdemarkt Jetzt kommt der große Sturm

Von ulo 

Das Wochenende wird noch schön. Ab Montag dann stürmisch.

Zuletzt gab es 2016 beim Pferdemarktumzug regnerisches und kaltes Wetter. Foto: Stadt Leonberg
Zuletzt gab es 2016 beim Pferdemarktumzug regnerisches und kaltes Wetter. Foto: Stadt Leonberg

Leonberg - Ein tolles Wochenende steht den Pferdemarktbesuchern bevor. Nicht nur, was das Programm mit Rummel, Kellern, Party sowie Familiensonntag am Reiterstadion, Rathaussturm und verkaufsoffenem Sonntag betrifft. Auch das Wetter spielt mit. „Das Wochenende wird relativ schön mit Temperaturen bis zu zehn oder gar zwölf Grad“, sagt Michael Schatt aus Magstadt. Er betreibt die Seite „Wetter – Kreis Böblingen“ und veröffentlich täglich aktuelle Wetterberichte und Prognosen für die kommenden Tage. Erst am Sonntagnachmittag nimmt die Sonne Abschied. „Dann kommen immer mehr Wolken und es kann auch etwas auffrischen.“

Heftiger Sturm am Montag

Das das ist noch harmlos im Vergleich zu dem, was der Hobby-Meteorologe in den Wetterkarten für Montag sieht. „Da kommt ein Sturm mit Windstärken von 110 bis 120 Stundenkilometern auf uns zu“, sagt Schatt. Das entspricht den Windstärken 11 und 12. „So etwas hatten wir hier lange nicht“, meint er. Gerade bei größeren Aufbauten für den Pferdemarkt sei dann Vorsicht geboten. Zudem wird es oft und lange regnen bei dennoch vergleichsweise milden Temperaturen von bis zu 9 Grad Celsius.

In Richtung Dienstag, dem Haupttag des Pferdemarktes mit Pferdehandel und Umzug, lasse der Sturm dann nach. „Es kann stellenweise noch Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 60 Stundenkilometer geben. Doch der Wind wird schwächer, bis er zum Abend hin vermutlich komplett abflaut“, sagt Michael Schatt. Sonne werden die Pferdemarktbesucher wohl keine sehen. Auch könne es hin und wieder regnen. Die Temperaturen liegen dann etwa bei 5 bis 7 Grad.

Gute Berechnungen

Bei seinen Prognosen, die Schatt seit 2013 im Internet und den sozialen Netzwerken veröffentlicht, greift er auf öffentlich zugängliche Daten wie dem „Kachelmannwetter“ zu. „Die Modellberechnungen sind bis auf zwei Kilometer genau berechnet“, erklärt er. Auf fünf Tage gesehen sei das Wetter somit relativ gut berechenbar. „Verschiebungen kann es um ein paar Stunden geben“, meint Michael Schatt.




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