WM 2018 Wie John Terry gegen die englische Claudia Neumann ätzt

Von red 

Nicht nur hierzulande zeigen viele Fans offen ihre Abneigung gegen TV-Kommentatorinnen – während der WM 2018 sorgt in England gar ein ehemalige Fußball-Nationalspieler mit seinem Verhalten für Empörung.

John Terry führte England lange Zeit als Kapitän aufs Feld. Foto: Getty Images Europe
John Terry führte England lange Zeit als Kapitän aufs Feld. Foto: Getty Images Europe

Stuttgart - Nicht nur in Deutschland dürfen Frauen mittlerweile Fußballspiele für die übertragenden TV-Anstalten kommentieren – auch in England ist dies seit der WM 2018 in Russland der Fall. Und was an sich selbstverständlich sein sollte, macht vielen Chauvinisten offenbar immer noch zu schaffen. Zahlreiche sexistische Kommentare und Beschimpfungen sind in den „sozialen Medien“ an der Tagesordnung.

In England sorgt nun gar ein ehemaliger Nationalspieler mit seinem Auftreten für Empörung: Vicki Sparks wurde bei der BBC die Ehre zuteil, als erste Frau im britischen Fernsehen ein WM-Spiel zu kommentieren – während der Begegnung Portugal gegen Marokko war sie am Mikrofon und begleitete das knappe 1:0 des Europameisters.

Terry schaltet den Fernseher stumm

John Terry, seines Zeichens vielfacher Kapitän der „Three Lions“, sollte in dieser Hinsicht im Gegensatz zu vielen Menschen, die aus der Anonymität des Internets heraus respektlos agieren, seiner Vorbildfunktion gerecht werden. Sollte man meinen. Stattdessen postete der 37-Jährige auf Instagram während der Partie: „Ich muss dieses Spiel ohne Ton anschauen“ – und leistete sich somit einen fiesen Seitenhieb gegen Vicki Sparks.

Der Post des ehemaligen Chelsea-Spielers machte schnell die Runde – und so bekam auch John Terry auf Twitter und Co. entsprechend Gegenwind.




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