WM-Qualifikation Lissabon, Sevilla, Split – drei Showdowns auf dem Weg nach Katar

Borna Sosa (rechts) vom VfB Stuttgart trifft auf Russland. Foto: AFP/MATTHEW MIRABELLI
Borna Sosa (rechts) vom VfB Stuttgart trifft auf Russland. Foto: AFP/MATTHEW MIRABELLI

Am Sonntag erreicht die Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar ihren Höhepunkt. Gleich drei direkte Duelle entscheiden über Platz eins in den jeweiligen Gruppen.

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Sevilla - Trotz der Rückkehr von Fußballstar Zlatan Ibrahimovic hat die schwedische Nationalmannschaft eine womöglich folgenschwere Niederlage im Kampf um das direkte Ticket für die WM 2022 in Katar kassiert. Tre Kronor unterlag überraschend beim Außenseiter Georgien in der Gruppe B 0:2 (0:0) und fiel mit 15 Punkten hinter Ex-Weltmeister Spanien (16) zurück. Chwitscha Kwarazchelia von Rubin Kasan wurde mit seinem Doppelpack (61./78.) zum Helden der Georgier, die zuvor nur einen Sieg in der laufenden Qualifikations-Runde gefeiert hatten.

Der neue Tabellenführer konnte mit einem 1:0 (1:0) in Griechenland vorbeiziehen und geht am Sonntag als Favorit ins entscheidende direkte Duell um den Gruppensieg in Sevilla. Dort reicht der Seleccion, für die Pablo Sarabia (26.) traf, schon ein Remis um sich das direkte Ticket, für Katar 2022 zu sichern. Die Schweden haben immerhin den Relegationsplatz schon sicher.

Kroatien gegen Russland in Split

Spannend bleibt es auch in Gruppe H, wo es ebenfalls am Sonntag in einem echten Endspiel um die Katar-Reise geht. Russland löste seine Pflichtaufgabe gegen Zypern bravourös mit 6:0 (1:0). Mit 22 Punkten tritt Primus Russland in Split bei Vizeweltmeister Kroatien (20) an, der 7:1 (4:0) in Malta gewann.

Bestimmender Mann bei den Russen war der St. Petersburger Lokalmatador Alexander Jerochin, der in der vierten Minute den ersten und in der 87. den letzten Treffer erzielte. Für Kroatien waren unter anderem der frühere Weltfußballer Luka Modric und Hoffenheims Andrej Kramaric erfolgreich. Borna Sosa vom VfB Stuttgart stand über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

Cristiano Ronaldo und Co. remis

Beim 0:0 Portugals in Irland wurde der 38 Jahre alte Pepe zum ältesten Nationalspieler in der Geschichte des Europameisters von 2016, der Haudegen flog in der 82. Minute nach einem Ellbogenschlag mit Gelb-Rot vom Platz. Die Entscheidung in der Gruppe A fällt ebenfalls erst am Sonntag, wenn Portugal in Lissabon den diesmal spielfreien Widersacher Serbien empfängt.




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