Sie sind sich nicht sicher, mit welchen Mitteln und Reinigern Sie Ihre Fenster putzen sollen? Wir geben eine ausführliche Übersicht.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Viele Verbraucher stellen sich immer noch die Frage, womit man die Fenster am besten putzt. Laut dem Umweltbundesamt reicht ein Schuss Spülmittel in einem Eimer Wasser in den meisten Fällen aus, um damit die Fenster zu reinigen. Außerdem braucht man zwei Mikrofasertücher und gegebenenfalls einen Abzieher. Alternativ zum Spülmittel kann ein Allzweckreiniger verwendet werden. Zum Polieren der Fenster oder für die Reinigung zwischendurch eignen sich handelsübliche Glasreiniger. Besonders effektiv sind solche mit Spiritus.

 

Womit die Fenster putzen und womit nicht?

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus hat auf seiner Internetseite verschiedene Mittel und Helfer in Bezug auf ihre Wirksamkeit bei der Fensterreinigung bewertet. Wir haben die Ergebnisse in der folgenden Tabelle für Sie aufgelistet, damit Sie besser beurteilen können, womit Sie Ihre Fenster putzen möchten.

Mittel

Hinweise

Spülmittel

Spülmittel in Wasser aufgelöst reicht in den allermeisten Fällen aus, um groben Schmutz rückstandslos von den Scheiben zu entfernen.

Glasreiniger

Gut geeignet für die Reinigung zwischendurch und zum Entfernen von Schlieren. Für gröberen Schmutz eher nicht ideal.

Spiritus

Eignet sich grundsätzlich zum Reinigen und Entfernen von Streifen. Kann jedoch Gummidichtungen angreifen und die Haut reizen.

Essig / Zitronensäure

Können bei sehr kalkhaltigem Wasser dazu beitragen, Schlieren zu vermeiden. Einfach als Zusatz ins Waschwasser geben.

Destilliertes Wasser

In Gegenden mit sehr hartem Wasser gut als Basis für das Putzwasser, um Schlierenbildung vorzubeugen.

Zeitung

Kann Feuchtigkeit gut aufnehmen. Druckerschwärze könnte auf weiße Fensterrahmen abfärben.

Fenstersauger

Kann das Abziehen und Nachpolieren übernehmen. Alle anderen Arbeiten müssen selbst übernommen werden.

Zahnpasta / Scheuermilch

Auf gar keinen Fall sollten Sie die Fenster mit Zahnpasta oder Scheuermilch reinigen. Dadurch verkratzen Sie die Scheibe.

Allgemeine Tipps, um die Fenster zu putzen

Es kommt nicht nur darauf an, womit man die Fenster putzt, sondern auch wie und wann. Vor allen Dingen das Wetter sollte mitspielen. Am besten reinigen Sie die Fenster an einem wolkenbehangenen Tag. Denn durch die Sonneneinstrahlung trocknet das Putzwasser schneller auf den Scheiben, wodurch sich Schlieren durch die Putzmittel- und Schmutzrückstände bilden können.

Davon abgesehen ist es ratsam, vor der Reinigung die Scheiben von grobem Schmutz zu befreien, der später beim nassen Abwischen für Kratzer sorgen könnte. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein kleiner Handbesen, mit dem die Fenstergläser kurz abgebürstet werden.

Auch wichtig: Wechseln Sie regelmäßig das Putzwasser. Ansonsten verteilen Sie den Schmutz wieder auf den Scheiben. Sobald das Wasser sichtbar verschmutzt ist, sollten Sie es auskippen und den Eimer neu befüllen. Alternativ können Sie auch mit zwei Eimern arbeiten. Der eine dient zum Anfeuchten, der andere zum Auswringen.