Zeitumstellung Sommerzeit und Unfälle

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Es wird sein wie jedes Jahr. Der Montag nach der Zeitumstellung – in diesem Jahr ist es der 27. März – kracht es auf Deutschlands Straßen öfter als sonst an Montagen. Ganz klar: Die Autofahrer sind alles andere als hellwach und hängen mit Verstand und Gefühl noch eine Stunde.

Diese Vermutung legt die Unfallstatistik nahe. Der Auto Club Europa (ACE) hat in einer Studie (2013) statistisch nachweisen können, dass bis zu 30 Prozent mehr Unfälle in der Woche nach der Zeitumstellung stattfinden. Das durch die einstündige Zeitumstellung „hervorgerufene Schlafdefizit wirkt laut ACE bei zahlreichen Menschen so ähnlich wie ein Jetlag. Derartige Durchhänger gingen nicht selten mit Konzentrationsschwächen einher.“ Im Straßenverkehr können dies fatale Folgen haben, da jeder vierte Unfall in Deutschland auf Sekundenschlaf zurückzuführen sei.

Deshalb empfiehlt der ACE: „Bei ersten Anzeichen von Schlaffheit und Schwindel unbedingt Aktivpausen einlegen. Autofahrer sollten sich an der frischen Luft bewegen, vitaminreiche Nahrung zu sich nehmen. Kein Nickerchen machen.“