A81 zwischen Feuerbach und Ludwigsburg Deshalb wird derzeit in der Nacht auf der A81 gewerkelt

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Zurzeit finden auf der A81 zwischen den Anschlussstellen Feuerbach und Ludwigsburg-Süd nächtliche Arbeiten statt, die teilweise kurzzeitige Vollsperrungen der Autobahn erfordern. Hier geben wir einen Überblick.

Auf der A81 finden derzeit nächtliche Arbeiten statt. Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat 4 Bilder
Auf der A81 finden derzeit nächtliche Arbeiten statt. Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat

Stuttgart - Die Umbauarbeiten auf der Autobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Feuerbach sind in vollem Gange. Dabei werden zum einen sogenannte Unterhaltungsarbeiten an den Streckenbeeinflussungsanlagen durchgeführt, außerdem werden die drei Schilderbrücken versetzt.

Um die Unterhaltungsarbeiten – wie beispielsweise das Überprüfen der Elektronik – durchführen zu können, müssen ein bis zwei Fahrstreifen in der verkehrsarmen Zeit zwischen 21 und 5 Uhr gesperrt werden. Für das Versetzen der Schilderbrücken mittels eines Krans muss die Autobahn allerdings an ausgewählten Tagen im Zeitraum zwischen 23 und 2 Uhr immer wieder kurzzeitig voll gesperrt werden. In den vergangenen Tagen fanden diese Arbeiten schon vier Mal statt, in der Nacht zum Dienstag, 26. November, wird die A81 ein letztes Mal im Zuge der Brückenversetzung kurzzeitig voll gesperrt. Es wird keine Umleitung eingerichtet, da die Sperrungen nachts nur sehr kurz sind.

Maßnahmen kosten rund 600.000 Euro

Die Schilderbrücken werden laut Regierungspräsidium Stuttgart versetzt, um sie an die verlängerten Einfädelungsstreifen anzupassen. Die Brücken dürfen nämlich nicht über Einfädelungsspuren führen, sondern über die Standstreifen.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen betragen rund 600.000 Euro, die vom Bund getragen werden.

Ein Ziel dieser Arbeiten wird sein, dass der Standstreifen der A81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen zeitweise als Fahrstreifen genutzt werden kann – ebenso wie es jetzt schon auf der A8 zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Möhringen praktiziert wird. Dies soll allerdings noch bis Ende 2020 auf sich warten lassen.




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