Alec Baldwin Polizei: Waffe am Set enthielt scharfe Munition

Sheriff Adan Mendoza berichtet von neuen Erkenntnissen. Foto: dpa/Andres Leighton
Sheriff Adan Mendoza berichtet von neuen Erkenntnissen. Foto: dpa/Andres Leighton

Nach dem tödlichen Schuss am Set des des Westerns „Rust“ hat die Polizei weitere Details verraten. Demnach enthielt die Waffe, die Alec Baldwin abfeuerte, scharfe Munition.

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Santa Fe - Die Waffe, die der Schauspieler Alec Baldwin am Set des Westerns „Rust“ benutzt hat, enthielt nach Angaben der Polizei scharfe Munition. Dies gaben die Ermittler am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Santa Fe (US-Bundesstaat New Mexico) bekannt.

Das abgegebene Projektil konnte sichergestellt werden, sagte Sheriff Adan Mendoza. Es gebe Hinweise, dass sich noch mehr scharfe Munition am Set befand. Dazu seien aber weitere Untersuchungen nötig.

Anklage möglich

Die Ermittler hätten bei der Durchsuchung des Drehorts 600 Beweismittel-Stücke sichergestellt, darunter drei Waffen und Munition. Die Untersuchungen dauerten an, sagte Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies. Es sei zu früh, um über eine mögliche Anklage zu entscheiden. Alle Beteiligten, darunter Baldwin, würden mit der Polizei kooperieren.

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Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten auf einer Filmranch in New Mexico war am vorigen Donnerstag die 42 Jahre alte Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt worden. Der Hauptdarsteller und Produzent Baldwin (63) hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Regisseur Joel Souza (48) wurde bei dem Zwischenfall an der Schulter verletzt, konnte das Krankenhaus aber wenig später wieder verlassen.




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