Amtseinsetzung in Hemmingen Thomas Schäfer startet offiziell in seine zweite Amtszeit

Der Bürgermeister Thomas Schäfer (Bildmitte) wurde von Gemeinderat Wolfgang Gerlach (rechts) ins Amt eingeführt. Der Landrat Rainer Haas sprach lobende Worte. Foto: factum/Bach
Der Bürgermeister Thomas Schäfer (Bildmitte) wurde von Gemeinderat Wolfgang Gerlach (rechts) ins Amt eingeführt. Der Landrat Rainer Haas sprach lobende Worte. Foto: factum/Bach

Der Hemminger Bürgermeister Thomas Schäfer hat seine zweite Amtszeit angetreten. Er war im Dezember 2017 mit 96 Prozent wiedergewählt worden.

Ludwigsburg: Klaus Wagner (kwa)

Hemmingen - Jetzt ist er zum zweiten Mal im Amt: Am Dienstagabend hat der Hemminger Bürgermeister Thomas Schäfer (CDU, Bildmitte) das Gelöbnis dafür abgelegt – darin ist auch die Treue zur Verfassung festgelegt und die Pflicht, „die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern“. Wolfgang Gerlach (rechts), der Erste Stellvertreter Schäfers, hatte den Bürgermeister verpflichtet, ihn unter anderem als akribisch, kommunikativ, geradlinig „und ein bisschen konservativ“ beschrieben und Beispiele aus dessen ersten acht Jahren genannt: Den Gemeindeentwicklungsplan, die Digitalisierung, Sporthalle, Kinderhaus. In seiner zweiten Amtszeit, so Gerlach, sei ein neues Baugebiet nötig, Kinder- und Seniorenbetreuung müssten optimiert werden. Der Landrat Rainer Haas (links) lobte Schäfer als Bürgermeister, der eine hervorragende Arbeitsleistung erbracht habe. Er sei „immer ruhig, sachlich und klar artikulierend“. Er arbeite bodenständig. Haas dankte Schäfer auch für sein europäisches Engagement, insbesondere für das italienische Bergamo. Der so Gelobte übte ein wenig Kritik an Verwaltung und Gemeinderat: Man sei nicht immer im Sauseschritt oder Gleichschritt gegangen, habe aber gemeinsam die Weichen gestellt – nicht als Einmannschau des Bürgermeisters. Bildung und Betreuung seien die Herausforderung seiner ersten acht Jahre gewesen. Digitalisierung und Mobilität seien nun Schwerpunkte für die Zukunft, aber auch der Ausbau der Altenpflege und mehr Wohnungen für Familien. Dabei sprach der alte und neue Bürgermeister explizit das Thema sozialen Wohnungsbau an. Für sich selbst hat er übrigens auch ein Ziel gesteckt: Der Posaunenbläser will noch lernen, eine Sackpfeife zu spielen.




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