Blühendes Barock Schöne, bedrohte, vergängliche Natur

Kunstwerke, floristisch kombiniert: Zu sehen sind sie jetzt in der Orangerie des Blühenden Barocks. Foto: Simon Granville/Simon Granville 10 Bilder
Kunstwerke, floristisch kombiniert: Zu sehen sind sie jetzt in der Orangerie des Blühenden Barocks. Foto: Simon Granville/Simon Granville

Eine Meisterfloristin und vier Künstlerinnen und Künstler machen im Blühenden Barock in Ludwigsburg gemeinsame Sache – mit Überraschungseffekten.

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Ludwigsburg - Kunst, die von einer Meisterfloristin in Szene gesetzt wird – diese Ausstellungsform gibt es im Blühenden Barock schon seit mehr als 20 Jahren. Jetzt ist eine neue Kooperation des Verbandes Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg und der Floristin Julia Bürkle-Gröninger in der Blüba-Orangerie zu sehen: Sie zeigt floristisch inszenierte Werke von Anne Esslinger aus Ludwigsburg, Margarete Eckert-Preisser aus Sachsenheim, Bernhard Jablonski, dem ehemaligen Dekan der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim, und von Tanja Selten aus Sindelfingen.

Margarete Eckert-Preisser stellt blautonige, lyrisch anmutende Cyanotypien aus – lange, bedruckte Fahnen, die vom Dachfirst herabhängen –, während Anne Esslinger zarte Papiertorsi durch den Raum schweben lässt. Bernhard Jablonski fotografiert Blütenelemente, die in starker Vergrößerung und großer farbiger Leuchtkraft zu abstrakten Bildinhalten werden. Ebenfalls Fotografien sind die Grundlage für die Gemälde von Tanja Selten: Sie zeigt Motive von bedrohten Tierarten wie Rabenvögeln, Störchen oder Schwarzratten. Eines indes eint alle gezeigten Arbeiten: Sie widmen sich der Schönheit, Vergänglichkeit und Bedrohtheit der Natur.




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