Champions League Juventus Turin scheitert spektakulär in der Verlängerung

Cristiano Ronaldo wird auch dieses Jahr nicht die Champions League mit Juventus Turin gewinnen. Foto: dpa/Luca Bruno
Cristiano Ronaldo wird auch dieses Jahr nicht die Champions League mit Juventus Turin gewinnen. Foto: dpa/Luca Bruno

Juventus Turin ist trotz langer Überzahl im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. Der italienische Rekordmeister scheiterte in der Verlängerung am FC Porto.

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Turin - Die Champions League bleibt für Cristiano Ronaldo in seiner Zeit bei Juventus Turin ein Wettbewerb der Enttäuschung. Nach insgesamt fünf Triumphen mit Manchester United und Real Madrid schied der italienische Rekordmeister zum dritten Mal seit dem Wechsel des Superstars aus Portugal bereits früh in der K.o.-Phase aus. Nach seinem Wechsel im Sommer 2018 waren die Turiner im Viertelfinale gegen Amsterdam ausgeschieden, in der vergangenen Saison kam das Aus im Achtelfinale gegen Olympique Lyon - nun war erneut schon im Achtelfinale gegen den FC Porto Schluss. Und das trotz am Ende mehr als einer Stunde in Überzahl.

„Wir haben vier Fehler gemacht in den beiden Partien und im Achtelfinale der Champions League ist das viel“, sagte Ronaldos Trainer Andrea Pirlo.

Auswärtstorregel hilft Porto

Es sei furchtbar, so auszuscheiden, „nachdem wir mit einem Mann Überzahl gespielt haben für den größten Teil der Partie“, sagte Matthijs de Ligt nach dem 3:2 (2:1,0:1)-Sieg nach Verlängerung am Dienstagabend in Turin, der wegen des 1:2 im Hinspiel und der Auswärtstorregel für die Gäste aus Porto zum Weiterkommen reichte. „Porto hatte einen guten Start, dann haben wir angefangen zu spielen. Wir haben es gut gemacht in der zweiten Hälfte aber waren nicht in der Lage, zu gewinnen“, sagte de Ligt.

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Im Rückspiel gerieten Ronaldo und sein Team durch einen Elfmetertreffer von Sérgio Oliveira in der 19. Minute in Rückstand. Federico Chiesa gelang mit einem Doppelpack (49.,63.) der 2:1-Zwischenstand. In der Verlängerung glich Oliveira (115.) mit seinem zweiten Treffer für die starken Portugiesen aus, die sich auch von einer Gelb-Roten Karte gegen Mehdi Taremi in der 54. Minute nicht unterkriegen ließen.

Das Juve-Tor von Adrien Rabiot in der 117. Minute machte die letzten Minuten der Partie endgültig zum Nervenspiel mit einem am Ende glücklichen Verlierer Porto. „Wir haben heute viel Charakter gezeigt. Die Spieler waren fokussiert und das hat es einfach gemacht für uns“, sagte Porto-Verteidiger Pepe, der mit Ronaldo lange Zeit gemeinsam für Real gespielt hatte.




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