Corona in Rems-Murr Ab Montag gilt Inzidenzstufe 2 im Kreis

In der Gastronomie ist eine Erfassung der Kontaktdaten Pflicht. Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich
In der Gastronomie ist eine Erfassung der Kontaktdaten Pflicht. Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Mit der Zahl 17 ist am Sonntag im Rems-Murr-Kreis den fünften Tag in Folge der Inzidenzwert 10 überschritten worden. Wir verraten, was das für den Alltag bedeutet.

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Rems-Murr-Kreis - An diesem Sonntag, 25. Juli, hat der Inzidenzwert am fünften Tag in Folge über dem Wert 10 gelegen – das Landratsamt teilte einen erneuten Anstieg auf den Wert 17 mit. Das bedeutet, dass im Rems-Murr-Kreis von diesem Montag, 26. Juli, an die Inzidenzstufe 2 gilt, mit der gewisse Einschränkungen verbunden sind. Wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge wieder unter 10 liegt, können die Lockerungen der Öffnungsstufe 1 wieder greifen.

Solange die Inzidenzstufe 2 herrscht, gelten folgende Regeln:

Bei privaten Feiern und Veranstaltungen dürfen bis zu 15 Personen aus vier Haushalten zusammenkommen. Dabei zählen Kinder dieser Haushalte und bis zu fünf weitere Kinder bis einschließlich 13 Jahre nicht mit. Private Feiern sind mit bis zu 200 Personen erlaubt. Es gilt keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot, in Innenräumen greift die 3G-Regel, sprich: Die Feiernden müssen entweder genesen, geimpft oder getestet sein.

Bei öffentlichen Veranstaltungen dürfen im Freien nur noch bis zu 750 Menschen zusammenkommen, ab 200 Teilnehmenden gilt die Maskenpflicht. An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen höchstens 250 Personen teilnehmen.

Gastronomiebetriebe dürfen ohne Beschränkung der Personenzahl und ohne 3G weiterarbeiten. Notwendig sind ein Hygienekonzept und die Kontaktdatenerfassung. Es gilt ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen. Diskotheken müssen allerdings wieder schließen.

Für Freizeit- und Kultureinrichtungen gibt es keine Veränderungen zu Stufe 1, es gibt keine Beschränkung der Personenanzahl draußen und drinnen, ein Hygienekonzept und die Kontaktdatenerfassung sind aber notwendig.

Der Landrat Richard Sigel hat an die Bürger appelliert, sich impfen zu lassen. „Die Impfung ist weiterhin der wirksamste Schutz gegen das Virus. Wenn wir jetzt das Impfen vernachlässigen, müssen wir mit neuen Einschränkungen im Winter rechnen. Es gilt, nun nicht leichtsinnig zu werden.“

Informationen über Sonderimpfaktionen gibt es hier.




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