Corona-Schutzmasken in Neuhausen Ehrenamtliche Schneiderinnen nähen Masken für die Gemeinschaft

Von Ann-Kathrin Schröppel 

Eine Gruppe von 40 ehrenamtlichen Schneiderinnen nähen unentgeltlich Masken für Schulen, Behindertenwerkstätten, Hebammen und Busfahrer. Die Gruppe hat bereits etwa 4500 Schutzmasken verteilt und näht eifrig weiter.

Neuhausen - Schutzmasken aller Art sind nicht erst seit der Maskenpflicht in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr sehr gefragt und damit praktisch Mangelware. In Neuhausen auf den Fildern hat sich eine Gruppe Ehrenamtlicher zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft unentgeltlich mit Masken zu versorgen.

Täglich rund 40 Helfer im Einsatz

Sarah „Sarita“ Karle und Uschi Bayer nähen in einem Team von mittlerweile etwa 40 Helfern Tag für Tag hunderte Schutzmasken – aus Stoffresten, alter Bettwäsche und abgelegten Hemden oder T-Shirts. „Baumwolle eignet sich besonders gut“, berichtet Uschi Bayer. Der Stoff sei angenehm zu Tragen und zudem sehr atmungsaktiv.

Schon 4 500 Masken verteilt

Innerhalb weniger Wochen konnten so Krankenhäuser, Schulen, Behindertenwerkstätten, Diakonien, Geschäfte, Hebammen und Busfahrer mit rund 4 500 Schutzmasken versorgt werden. „Wir machen das für die Institutionen, die jeden Tag an vorderster Front stehen“, sagt Sarah Karle. Diese Menschen sollen durch den zwingenden Erwerb einer Maske nicht noch zusätzlich belastet werden, so die 41-Jährige.

Stoffreste und Schrägband gesucht

Wer das Team rund um Sarah Karle und Uschi Bayer unterstützen will, kann sich telefonisch bei Uschi Bayer unter der Nummer 0152/31 07 01 96 und per Mail an uschi.bayer@gmx.de melden. Die Ehrenamtlichen benötigen für ihre Masken vor allem Stoffreste und Schrägband.




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