Debatte um SUV-Verbot Daimler-Chef Källenius hält Beschränkungen für falsch

Von red/dpa 

Beschränkungen und Verbote von großen Fahrzeugen wie SUVs hält Daimler-Chef Ola Källenius nicht für den richtigen Weg. Doch die Nachhaltigkeit sei ein wichtiges Thema, das die Industrie angehen müsse.

Daimler-Chef Ola Källenius beim „Branchengipfel“ des Instituts für Automobilwirtschaft in Nürtingen Foto: dpa/Christoph Schmidt
Daimler-Chef Ola Källenius beim „Branchengipfel“ des Instituts für Automobilwirtschaft in Nürtingen Foto: dpa/Christoph Schmidt

Nürtingen - Daimler-Vorstandschef Ola Källenius hält die jüngsten Debatten über mögliche Verbote von Sportgeländewagen (SUV) oder andere Beschränkungen für große Autos für den falschen Weg. „Einschränkungen, Beschränkungen oder Vorgaben, was der Kunde wünschen sollte, sind nicht richtig“, sagte Källenius am Mittwoch beim „Branchengipfel“ des Instituts für Automobilwirtschaft in Nürtingen bei Stuttgart. „Vorgaben für die Nachhaltigkeit sind richtig - und da müssen wir ran.“ Die große Aufgabe sei, Fahrzeuge in allen Segmenten nachhaltig zu machen, vom Zweisitzer bis zum Sattelzug.

In Deutschland gebe es aktuell eine Debatte darüber, und diese Debatte müsse man auch ernst nehmen, mahnte Källenius. In China aber zeige sich ein anderes Bild. Dort seien siebensitzige SUVs selbst in den Millionenstädten derzeit das beliebteste Fahrzeugformat.