Demo in Stuttgart Junge Leute fordern Frieden

Von Tilman Baur 

Die Initiative Carle Note trifft sich zu einer Kundgebung in der Stuttgarter Innenstadt. Die Mitglieder engagieren sich auf vielfältige Art und Weise.

Die jungen Leute setzen sich für Toleranz und gegen Verfolgung ein. Foto: Lichtgut/Kovalenko
Die jungen Leute setzen sich für Toleranz und gegen Verfolgung ein. Foto: Lichtgut/Kovalenko

Stuttgart - Krieg und Gewalt gibt es genug auf der Welt, es ist Zeit für Frieden, Respekt und Zusammenhalt. Das ist die Botschaft von Carle Note, einer in Aalen gegründeten Initiative, die am Montag ihre erste Kundgebung in der Landeshauptstadt abgehalten hat. Gut 30 Teilnehmer kamen zur Abschlusskundgebung auf den Schillerplatz, zuvor war die kleine Gruppe von der Lautenschlagerstraße aus durch die City gezogen. Carle Note ist ein Anagramm des englischen Worts für Toleranz, tolerance. Ins Leben gerufen hat das Bündnis der 23-jährige Ehsan Farsi. Als Sohn Geflüchteter aus Afghanistan wisse er, was Krieg und Verfolgung bedeuten würden, sagte Farsi am Montag. Mit Carle Note will er aber nicht nur die Friedensbotschaft verbreiten, sondern den Menschen aufzeigen, dass sie selbst tätig werden können.

Eigene Modemarke

Tätig sind die Mitglieder von Carle Note seit der Gründung vor einem Jahr auf vielfältige Art und Weise geworden, haben Spenden für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gesammelt, Bäume gepflanzt und Geflüchtete unterstützt. Öffentlichkeitsbewusst ist man auch: so ist Carle Note eine Modemarke mit eigens designten T-Shirts.




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