Deutsche Meisterschaft im Basketball So gehen die MHP Riesen Ludwigsburg das Finale an

Von Marco Seliger 

Die MHP Riesen Ludwigsburg haben es geschafft und stehen nach dem 94:85 gegen ratiopharm Ulm erstmals in den Finals um die deutsche Basketball-Meisterschaft. In München geht es höchstwahrscheinlich gegen Alba Berlin – wie wollen die Riesen den Top-Favoriten stürzen?

Freude über den Finaleinzug: Die Riesen Marcos Knight und Nick Weiler-Babb Foto: Hans Rauchensteiner/Pool Baumann
Freude über den Finaleinzug: Die Riesen Marcos Knight und Nick Weiler-Babb Foto: Hans Rauchensteiner/Pool Baumann

München/Stuttgart - Höchstwahrscheinlich geht es beim großen Showdown in München gegen das bisher überragende Team von Alba Berlin – die MHP Riesen Ludwigsburg aber wollen sich auch durch ein mögliches Finalduell mit dem Haupstadtclub in den Endspielen um die deutsche Basketball-Meisterschaft nicht schrecken lassen. „Es sind zwei Spiele, es ist ein Finale, da ist alles möglich“, sagte Riesen-Vorstandsmitglied Markus Buchmann nach dem ersten Einzug der Ludwigsburger in das Finale der Bundesliga überhaupt – es ist schon jetzt der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

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Jetzt wollen die Riesen mehr. Sie wollen alles. „Dass Alba die stärkeren Einzelspieler hat, darüber braucht man nicht diskutieren. Aber es ist ein Mannschaftssport und unsere Mannschaft hat im Turnierverlauf gezeigt, zu was sie fähig ist, wir freuen uns auf dieses Festival“, sagte Buchmann.

Das Überraschungsteam von Trainer John Patrick setzte sich am Dienstagabend beim Meisterturnier in München im Halbfinal-Rückspiel mit 94:85 (42:46) gegen ratiopharm Ulm durch. Damit haben die Ludwigsburger die Chance auf ihren ersten Titelgewinn. „Es war ein Teamerfolg. Jeder hat stark gespielt, ich bin auf stolz auf alle“, sagte der erneut überragende Marcos Knight bei Magentasport. Der US-Profi war mit 26 Punkten, 13 Rebounds und drei Assists wieder einmal überragender Spieler seines Teams.

Die Waffen von Alba Berlin

In die Endspiele von München an diesem Freitag und Sonntag dürfte Ludwigsburg aber als Außenseiter gehen. Alba Berlin besitzt vor seinem zweiten Halbfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg an diesem Mittwochabend (20.30 Uhr/Magentasport) ein 29-Punkte-Polster aus dem Hinspiel. Der Finaleinzug ist Formsache, Alba ist Topfavorit auf seine neunte Meisterschaft. „Es ist schwierig, sie haben so viele Waffen, bestimmt zehn Leute, die 20 Punkte machen können“, sagte Ludwigsburgs Trainer John Patrick über Alba: „Wir müssen einen tollen Gameplan haben und alle müssen performen, wenn wir gegen Alba gewinnen wollen.“

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