Erfolg für Böblinger Galerie Großformatiger Zeitkommentar

Eine Win-Win-Situation:  die Künstlerin Anna Huxel (links) und die Galerieleiterin Corinna Steimel mit dem Gemälde „Google Earth“ Foto: factum/Simon Granville
Eine Win-Win-Situation: die Künstlerin Anna Huxel (links) und die Galerieleiterin Corinna Steimel mit dem Gemälde „Google Earth“ Foto: factum/Simon Granville

Die Sammlung der Böblinger Galerie wird durch das Gemälde „Google Earth“ von Anna Huxel dauerhaft erweitert. Das Land hat das Bild aufgekauft: eine Win-Win-Situation für die Künstlerin und die städtische Sammlung.

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Böblingen - Eine Sonderausstellung in der Böblinger Galerie zu hundert Jahren Frauenkunststudium mit dem Titel „Netzwerkerinnen der Moderne“ hat Nachwirkungen: Das Land Baden-Württemberg kaufte ein Werk der Malerin Anna Huxel, das auch in der Zehntscheuer zu sehen war. Das großformatige Gemälde „Google Earth“ entstand 2016 und stellt in einer ausdrucksstarken figurativen Bildsprache einen zeittypischen Kommentar zum digitalen Zeitalter dar. Die Malerin war eine Schülerin der Klasse der Professorin Cordula Güdemann an der Stuttgarter Kunstakademie. „Das ist ein großer Erfolg“, sagte die Galerieleiterin Corinna Steimel erfreut.

Förderprogramm für Künstler

Das Geld für „Google Earth“ stammt aus einem Förderprogramm zur Unterstützung bildender Künstler. Eine hochkarätig besetzte Jury habe die Auswahl getroffen, berichtete Corinna Steimel. „Dies kommt einer vorbildhaften Win-Win-Situation gleich und ist gerade in den gegenwärtigen Corona-Zeiten ein zuversichtliches Zeichen für die Zukunft vieler Kunstschaffender“, findet sie. Die Künstlerin bekomme den Erlös, die Städtische Galerie könne das Gemälde in ihre permanente Schau integrieren.

Mittlerweile drei Dauerleihgaben

Künftig wird das imposante Werk mit den Maßen zwei Meter auf 2,40 Meter als dritte Dauerleihgabe des Landes Baden-Württemberg in der Galerie ausgestellt. Die beiden weiteren Leihgaben des Landes sind Werke der Klassischen Moderne: der seit der Eröffnung der Galerie 1987 dort fest installierte Mehrflügelaltar von Wilhelm Geyer und das vor zwei Jahren in die ständige Ausstellung aufgenommene Porträt „Theodor Heuss“, gemalt von Fritz Steisslinger.




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