Erhebung des Innenministeriums Weniger Schulwegunfälle in Baden-Württemberg

Von red/dpa/lsw 

Der Weg zur Schule ist gesamtheitlich betrachtet in Baden-Württemberg sicherer geworden. Die erhobenen Zahlen für das Vorjahr haben dabei nichts mit dem Coronavirus zu tun.

Schulkinder auf dem Schulweg Foto: dpa/Ralf Hirschberger
Schulkinder auf dem Schulweg Foto: dpa/Ralf Hirschberger

Stuttgart - Der Weg zur Schule birgt Gefahren, doch die Unfälle werden weniger: Die baden-württembergische Polizei hat im vergangenen Jahr 443 (2018: 470) Verkehrsunfälle auf dem Schulweg registriert. Das ist die niedrigste Anzahl seit elf Jahren, wie das Innenministerium am Freitag in Stuttgart mitteilte. 2019 wurden 65 (2018: 79) Kinder und Jugendliche schwer verletzt und 406 (2018: 392) leicht. Fünf Schulkinder verunglückten im vergangenen Jahr auf dem Weg von der Schule oder dorthin tödlich. 2018 gab es keinen tödlichen Unfall.

Angesichts des Starts von rund 100 000 Kindern im Südwesten an den Grundschulen rief Innenminister Thomas Strobl (CDU) die Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rücksicht auf. Besonders im Bereich von Schulen sollte man langsam fahren und stets bremsbereit sein. „Wir tragen eine besondere Verantwortung für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger.“ Wichtig sei es, dass auch Eltern oder Großeltern den Schulweg mit den Kindern übten. Dabei soll besonders auf die Gefahren beim Überqueren der Straße und an Grundstücksausfahrten hingewiesen werden.

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