Das Rätsel um sterbliche Überreste nahe der Autobahn bei Stuttgart-Fasanenhof ist nun geklärt.

Lokales: Wolf-Dieter Obst (wdo)

Nachdem ein Passant am 4. August in einem Waldstück an der Fasanenhofstraße im Stadtbezirk Möhringen ein Skelett gefunden hatte, haben die Ermittler der Kriminalpolizei nun die Identität des Leichnams klären können. Es handelt sich um einen Mann, der Mitte Juli 2021 als vermisst gemeldet wurde. Der Mann war zum damaligen Zeitpunkt 37 Jahre alt, „und er wohnte im Stadtbezirk“, so Polizeisprecherin Ilona Bonn.

Einer von vielen Vermisstenfällen

Aufgrund der Spurenlage und der Obduktionsergebnisse haben die Ermittler keine Anhaltspunkte, dass der Verstorbene Opfer einer Straftat geworden wäre. „Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, so die Polizeisprecherin. Der Spaziergänger hatte die Polizei am 4. August gegen 16.30 Uhr alarmiert, nachdem er das Skelett in einem Waldstück nahe der Autobahn entdeckt hatte, das offenbar noch bekleidet war. Die Kriminaltechnik sicherte daraufhin die Knochen sowie die Kleidungsstücke. Für die Polizei ist damit einer der mehr als 1100 Vermisstenfälle geklärt, die mit Stichtag April in Baden-Württemberg registriert waren.

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