Ex-Kapitän des VfB Stuttgart Die Zukunftspläne des Gonzalo Castro

Gonzalo Castro war in der vergangenen Saison Kapitän beim VfB Stuttgart. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch 23 Bilder
Gonzalo Castro war in der vergangenen Saison Kapitän beim VfB Stuttgart. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Nach seinem Aus beim VfB Stuttgart spricht Gonzalo Castro über Vergangenheit und Zukunft – und verrät, zu welchem Verein er auf keinen Fall wechseln würde.

Sport: Gregor Preiß (gp)
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Stuttgart - Das vergangene Fußball-Wochenende konnte Gonzalo Castro einmal ganz entspannt genießen. Zu Hause auf der Couch in Leverkusen, beim gemeinsamen Konferenz-Schauen mit Freunden. „Das war auch mal schön, nach 16 Jahren ohne Pause in diesem Geschäft“, erzählte der 34-Jährige im Podcast „Kicker meets DAZN“. Nach seinem Aus beim VfB Stuttgart nach der vergangenen Saison hat sich der letztjährige Mannschaftskapitän die Zeit genommen, seine lange Karriere Revue passieren zu lassen. Und vorauszublicken.

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Denn für Castro soll noch lange nicht Schluss sein. „Ein, zwei Jährchen würde ich schon noch gerne kicken“, sagte Castro, der sich aktuell mit einem persönlichen Trainer fit hält. Noch wartet er auf das richtige Angebot. Castro würde gerne in der Bundesliga bleiben, die zweite Liga schließt er aus. Auch das Ausland kommt in Frage – „aber nichts Exotisches“. Die Familie, die im Rheinland heimisch geworden ist, braucht kein Abenteuer mehr. Spanien, die Heimat seiner Eltern, reizt Castro aber nach wie vor. Auf Grund der Coronakrise stecken die Vereine dort aber in noch größeren finanziellen Zwängen als in Deutschland, was ein kurzfristiges Engagement immer unwahrscheinlicher macht. Ende des Monats schließt das Transferfenster, „und beim FC Barcelona würde ich nur die Zehn nehmen, sonst komme ich nicht“, scherzte Castro.

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Das Bundesliga-Urgestein, das für Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und den VfB insgesamt 409 Bundesligaspiele bestritten hat, hat die Zeichen der Zeit erkannt. „Es wird immer stärker auf jüngere Spieler gesetzt.“ Das war auch ein Grund dafür, dass es für ihn beim VfB nicht weiterging. Sehr zu seiner Überraschung, wie Castro im Podcast verriet. Die Gespräche mit Trainer Pellegrino Matarazzo über ein weiteres Engagement seien sehr viel versprechend verlaufen. Doch dann hätte Sportchef Sven Mislintat anders entschieden und den auslaufenden Vertrag nicht verlängert. „Das musste ich dann so hinnehmen, auch wenn ich sehr gerne in Stuttgart geblieben wäre.“ Castro hätte sich gut vorstellen können, seine Karriere im Schwabenland zu beenden, denn: „Wir haben uns dort sehr wohlgefühlt.“

Wohin Castro auf keinen Fall wechseln würde

Nun soll es eben woanders weitergehen. „Es kribbelt schon, ich würde gerne wieder mit einer Mannschaft auf dem Platz stehen“, sagte der Mittelfeldspieler. Nur ein Verein, das verriet er zum Schluss, kommt für ihn auf gar keinen Fall in Frage. „Zum 1. FC Köln kann ich als Leverkusener nicht gehen.“

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