Freibad Renningen Nicht jeder mag die Einbahnstraßen

Von Kathrin Klette 

Die neue Regelung vor dem Freibad soll Anwohner entlasten. Doch nicht alle sind davon begeistert.

Nicht jeder freut sich über die Einbahnstraßen-Regelung am Freibad. Foto: pixabay.com
Nicht jeder freut sich über die Einbahnstraßen-Regelung am Freibad. Foto: pixabay.com

Renningen - Eigentlich ist das Renninger Freibad zur Abkühlung gedacht. Ein bestimmtes Thema rings um die Einrichtung erhitzt derzeit jedoch die Gemüter. Wegen der Schließung des Leobads kommen mehr Besucher mit dem Auto nach Renningen, um das Bad zu besuchen. Aus diesem Grund hat die Verwaltung die Verkehrsführung in den umliegenden Straßen teilweise geändert – manche davon sind nun Einbahnstraßen, an vielen Stellen herrscht ein einseitiges Halteverbot. Das sollte die Anwohner entlasten, so die Begründung der Stadtverwaltung. Doch nicht jeder Anwohner zeigt sich darüber besonders glücklich, wie einige Kommentare im Gemeinderat zeigten. Mehrere Betroffene hätten sie angesprochen, sagte unter anderem Rose Marie Fischer (Frauen für Renningen), „wer denn auf diese Idee gekommen sei“. Einer sprach gar von einer „Schnapsidee“. Die Einbahnstraßen sorgten für reines Chaos und nicht im Geringsten für eine Entlastung. Andere Ratsleute dagegen nahmen die Verwaltung in Schutz, auch der Bürgermeister Wolfgang Faißt (Freie Wähler) berichtete von positiven Rückmeldungen. Er bat Bürger, die eine konkrete Beschwerde oder eine Anmerkung zu der neuen Regelung haben, sich direkt an die Verwaltung zu wenden.




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