Freiburg Corona-Ausbruch an Waldorfschule nach Zirkusaufführungen

Nach Angaben der Behörde fanden die Veranstaltungen mit einem 3G-Konzept statt (Symbolbild). Foto: imago images/Westend61/Eugenio Marongiu
Nach Angaben der Behörde fanden die Veranstaltungen mit einem 3G-Konzept statt (Symbolbild). Foto: imago images/Westend61/Eugenio Marongiu

In der Freien Waldorfschule in Freiburgs Stadtteil St. Georgen kommt es nach Zirkusaufführungen zu einem Corona-Ausbruch. Wie viele Schüler sind infiziert?

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Freiburg - Nach Zirkusaufführungen in der Freien Waldorfschule in Freiburgs Stadtteil St. Georgen ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Für einen großen Teil der Schüler gilt nun Fernlernunterricht. Bis Donnerstag wurden 44 Fälle registriert, darunter 30 Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft und 13 Folgefälle in Familien und bei Besuchern, wie das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald am Freitag bestätigte. Bislang seien keine schweren Verläufe bekannt. Der Ausbruch wird auf mehrere Zirkusaufführungen zurückgeführt, die zwischen dem 8. und 10. Oktober in der Schule veranstaltet wurden.

Nach Angaben der Behörde fanden die Veranstaltungen mit einem 3G-Konzept statt. Sie geht von einer Aerosolbildung während der Veranstaltungen aus. Insgesamt könnten 1500 Zuschauer betroffen sein. Nach Informationen der „Badischen Zeitung“ trugen Schüler auf der Bühne und einige Zuschauer keine Maske; der Schule zufolge hatten einige Zuschauer ein gesundheitliches Attest.

Die 120 Zirkuskinder sind seit Montag in Quarantäne. Am Mittwoch schickte die Schulleitung alle Schüler der vierten bis zwölften Klasse ins Fernlernen. Nur noch Kinder der ersten bis dritten Klasse und Abiturienten, die nicht an den Vorstellungen teilgenommen hatten, können noch in die Schule kommen. Die Schulleitung hofft, dass nach den Herbstferien wieder normaler Unterricht für alle möglich ist.

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