Fußball-Bundesliga Der VfB reagiert – und senkt seine Eintrittspreise

Beim Spiel gegen Freiburg reduzieren sich die Preise um bis zu 25 Prozent. Foto: dpa/Tom Weller
Beim Spiel gegen Freiburg reduzieren sich die Preise um bis zu 25 Prozent. Foto: dpa/Tom Weller

Nachdem am ersten Spieltag einige Plätze leer geblieben waren, kommt der Club seinen Fans beim kommenden Heimspiel finanziell entgegen.

Sport: Gregor Preiß (gp)
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Stuttgart - Für viele Fans des VfB Stuttgart waren die Kartenpreise am ersten Spieltag gegen Greuther Fürth (5:1) ein Ärgernis. Vor allem Dauerkarteninhaber fühlten sich als Verlierer, da sie nur noch Tagestickets erwerben können. Diese sind in Relation wesentlich teurer.

Ein Beispiel: In der letzten regulären Bundesligaspielzeit vor Corona kostete ein Jahresticket im unteren Haupttribünenbereich der Mercedes-Benz-Arena 603 Euro. Macht 35,50 Euro pro Spiel. Beim Spiel gegen Fürth wurden für denselben Platz mit Tageskarte 62,50 Euro fällig. „Bei aller Liebe zum VfB – irgendwo sind auch finanzielle Grenzen gesetzt“, schrieb ein Leser stellvertretend für viele andere, die ihrem Ärger auch beim VfB Luft machten.

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Dieser hat nun reagiert – und seine Preise für das kommende Heimspiel gegen den SC Freiburg am 28. August (15.30 Uhr) nach unten angepasst. Bis zu 25 Prozent beträgt die Preisreduktion. So kostet ein Kurvensitzplatz nur noch 29,50 statt wie gegen Fürth 39,50 Euro. Außerdem werden zusätzlich vergünstigte Familien- und Kindertickets zur Verfügung stehen.

Lesen Sie aus unserem Plus-Angebot: Wie der VfB seine Preispolitik begründet

Ein Sprecher des VfB erklärte, dass man den Belegungsplan der Arena ändern werde und somit insgesamt mehr günstige Sitzplätze anbieten könne. Ein Verkauf von Dauerkarten sei aber erst dann wieder möglich, wenn die Arena wieder voll besetzt werden kann. Insgesamt erhöht sich die Kapazität beim Baden-Württemberg-Duell auf die Maximalauslastung von 25 000. Eine Zahl, mit welcher der Verein auf Dauer nicht wirtschaftlich stabil überleben kann. Gegen Fürth waren von 22 000 Karten nur etwas mehr als 18 000 verkauft worden.




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