Handball: TSV Schmiden Zu viele Fehler in der Abwehr

Der Schmidener Trainer Slavko Pustoslemsek sieht in Heiningen vor allem in der Abwehr noch Steigerungspotenzial. Foto: Archiv Patricia Sigerist
Der Schmidener Trainer Slavko Pustoslemsek sieht in Heiningen vor allem in der Abwehr noch Steigerungspotenzial. Foto: Archiv Patricia Sigerist

Die Handballer des TSV Schmiden verlieren auch beim TSV Heiningen in der Baden-Württemberg-Oberliga.

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Heiningen - Für die Handballer des TSV Schmiden geht das Warten auf den ersten Saisonsieg in der Baden-Württemberg-Oberliga weiter. Am Samstagabend verlor das Team um den Trainer Slavko Pustoslemsek beim TSV Heiningen auch das vierte Pflichtspiel – 31:34 (16:16). Mitentscheidend für die Niederlage waren diesmal zu viele verlorene Zweikämpfe in der Abwehr. Da nützte es auch nichts, dass die beiden Torhüter Jan Magnus Riegel (1. bis 40. Minute) und Marc Dürr eine solide Leistung an den Tag legten; die Unterstützung von den Vorderleuten fehlte ihnen. „Wir haben die Rückraumspieler viel zu nah an den Wurfkreis herankommen lassen“, sagte Slavko Pustoslemsek. Viel mehr konnte und wollte er indes nicht kritisieren. „Wir waren wieder gut im Spiel, am Ende haben beim TSV Heiningen erneut nur ein paar wenige Prozente gefehlt, um etwas Zählbares mitzunehmen“, sagte er.

Bis zur 50. Minute geht das Spiel eng weiter

So war die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Einzig zwischen der 15. und 19. Minute konnten sich die Gastgeber zwischenzeitlich auf drei Tore absetzen (12:9). Ein Rückstand, den die Schmidener bis zum Pausenpfiff aber wieder egalisierten (16:16). Auch in der zweiten Hälfte ging es bis zur 50. Minute ähnlich eng weiter. Erst dann gelang den Gastgebern mit dem Treffer von Sascha Hartl wieder einmal eine Drei-Tore-Führung (30:27). Diese sollte allerdings auch am Schluss Bestand haben. Schmerzlich dabei für die Gäste, dass sie in der 53. Minute beim Stand von 28:30 aus ihrer Sicht drei Zeitstrafen (von insgesamt vier im gesamten Spiel) aufgebrummt bekamen. Zwar gelang den Gastgebern bis zum erneuten personellen Gleichstand nur ein Treffer, die Schmidener waren hernach aber mit ihren Kräften am Ende. Mehr als bis auf zwei Tore konnten sie den Rückstand nicht mehr verkürzen. „Wir müssen jetzt aus unseren Fehlern lernen“, sagte Slavko Pustoslemsek. Viel fehle nicht, um bald die ersten Punkte zu verbuchen. TSV Schmiden: Riegel, Dürr – Holder (7), Maurer (7/3), Robin Mack (4), Klenk (3), Pichler (3), Fischer (3/1), Müller (2), Gühne (1), Babjak (1), Simon Mack, Leyh, Marc Klein, Bohl.




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