In Stuttgart, Friedrichshafen und Karlsruhe Weitere Testzentren für Reiserückkehrer an Flughäfen eingerichtet

Von red/ dpa/ lsw 

Von Samstag an müssen sich Reiserückkehrer auf das Coronavirus testen lassen. Daher hat das zuständige Sozialministerium die Teststationen an den Flughäfen im Südwesten erweitert.

Das Testzentrum am Stuttgarter Flughafen steht bereits, nun folgen Ludwigshafen und Karlsruhe/ Baden-Baden. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Das Testzentrum am Stuttgarter Flughafen steht bereits, nun folgen Ludwigshafen und Karlsruhe/ Baden-Baden. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Urlauber aus Corona-Risikogebieten müssen sich von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen: An den Flughäfen in Stuttgart und Friedrichshafen und am Airport Karlsruhe/Baden-Baden seien Teststationen eingerichtet, teilte das Sozialministerium mit.

Die Stuttgarter Station sei in Betrieb. Die zwei anderen gingen am Samstag an den Start. Zwei weitere Testzentren sollen voraussichtlich nächste Woche am Hauptbahnhof Stuttgart und an der Autobahn-Raststätte Neuenburg-Ost an der A5 öffnen. „Weitere Teststationen können bei Bedarf zeitnah aufgebaut werden“, sagte ein Sprecher am Freitag.

Lesen Sie hier: Wer sich wann testen lassen muss

Das Sozialministerium appellierte an die Reisenden, einen Abstrich machen zu lassen. Die Testpflicht liege beim Bürger, nicht beim Staat. Dieser schaffe jedoch hierfür die notwendige Infrastruktur und das kostenlose Angebot.

Auch Tests bei niedergelassenen Ärzten möglich

Alternativ könnten Reiserückkehrer aus dem Ausland den entsprechenden Test auch kostenlos bei niedergelassenen Ärzten machen lassen. Ebenso möglich sei dies durch die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren, teilte der Sprecher mit. Der Test für die Urlauber entfällt, wenn sie schon ein frisches negatives Ergebnis dabei haben.

Welche Länder als Risikogebiete gelten, geht aus einer Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor - aktuell stehen darauf etwa 130 der weltweit knapp 200 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA. Aus der EU sind derzeit Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste.

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