Joe Biden bei UN-Vollversammlung „Wir streben keinen neuen Kalten Krieg an“

US-Präsident Joe Biden betonte vor der UN, er wolle eine neue Blockbildung zwischen Ost und West verhindern. Foto: imago images/UPI Photo/EDUARDO MUNOZ via www.imago-images.de
US-Präsident Joe Biden betonte vor der UN, er wolle eine neue Blockbildung zwischen Ost und West verhindern. Foto: imago images/UPI Photo/EDUARDO MUNOZ via www.imago-images.de

Bei seiner ersten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen hat der US-Präsident betont, wie wichtig es ihm sei, dass Nationen zusammenarbeiten.

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New York - US-Präsident Joe Biden hat erneut klargestellt, dass die USA keinen Konflikt mit China beabsichtigen. „Wir streben keinen neuen Kalten Krieg an“, sagte Biden am Dienstag bei seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung als US-Präsident. Die Vereinigten Staaten wollten keine Spaltung der Welt in starre Blöcke. Die großen Mächte der Welt hätten die Verantwortung, ihre internationalen Beziehungen achtsam zu gestalten. „Also kippen wir nicht von einem verantwortungsvollen Wettbewerb in einen Konflikt.“

Der US-Präsident nannte China dabei nicht explizit. Biden stellte aber klar, die USA seien bereit für harten Wettbewerb, träten ein für Partner und Verbündete, und stellten sich allen Versuchen stärkerer Länder entgegen, schwächere Länder zu dominieren.

Bidens Regierung räumt China eine herausgehobene Stellung in ihrer Außenpolitik ein: Der US-Präsident betrachtet die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt als mächtigsten Konkurrenten und geopolitische Herausforderung Nummer eins. Der chinesische Präsident Xi Jinping sollte noch im Laufe des Dienstages (Ortszeit) per Video vor der UN-Generalversammlung sprechen.




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