Kobe Bryants Tochter Gianna Sie wollte so groß werden wie ihr Vater

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Nach dem tödlichen Helikopterunfall von Kobe Bryant ist die Sportwelt fassungslos. Seine Tochter Gianna, die ebenfalls tödlich verunglückte, liebte Basketball und hatte einen großen Traum.

Zwei mit einer Leidenschaft: Kobe Bryant und seine Tochter Gianna lebten beide für den Basketball. Foto: AP/MARK BLINCH 7 Bilder
Zwei mit einer Leidenschaft: Kobe Bryant und seine Tochter Gianna lebten beide für den Basketball. Foto: AP/MARK BLINCH

Los Angeles - Sie wollte in seine gewaltigen Fußstapfen treten. Gianna Bryant träumte von einer Karriere in der WNBA, der „Women’s National Basketball Association“. So erfolgreich wie ihr Vater, die Basketball-Legende Kobe Bryant, wollte die 13-Jährige in der US-amerikanischen Frauen-Profiliga werden. Der Traum starb mit ihr am Sonntagmorgen, als Gianna zusammen mit ihrem Vater und sieben weiteren Menschen in den Bergen von Calabasas mit einem Helikopter abstürzte.

Wie die „New York Times“ berichtet, waren Vater und Tochter auf dem Weg zur „Mamba Sports Academy“ in Thousand Oaks, Bryants Förderprogramm für den Basketballnachwuchs. Gianna sollte dort bei einem Turnier spielen. Auch Giannas Mannschaftskollegin Alyssa Altobelli und ihre Eltern Keri und John sind unter den Toten.

Gianna ist die zweitälteste der vier Bryant-Töchter. Der 41-jährige frühere Superstar der Los Angeles Lakers hinterlässt seine Frau Vanessa und seine Töchter Natalia, Bianka und Capri, die erst wenige Monate alt ist.

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Die 13-jährige Gianna (oder Gigi, wie sie von ihrer Familie genannt wurde) zeigte besonderes Talent in dem Sport, in dem ihr Vater unsterblich wurde – und der tat alles, um seine Tochter zu fördern. Er trainierte sogar Giannas Schulteam. Auch auf Instagram postete der 41-Jährige regelmäßig kleine Clips, die ihn und seine Tochter beim Dribbeln und Körbe werfen zeigen.

In der Talkshow von Jimmy Kimmel schwärmte Bryant von seiner Tochter Gianna. Der Vaterstolz ist ihm dabei anzusehen.

Fans kämen regelmäßig auf ihn zu und sagten, er brauche einen Sohn, „um die Tradition fortzuführen“, erzählte Bryant. „Und sie sagt dann: ‚Hey, ich bin doch da’.“