Königspaar in Stuttgart Wer kommt, kriegt auch was zu sehen

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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In Ditzingen bei Trumpf kommen die Spürnasen nur zum Einsatz, „wenn es einen Anlass dazu gibt, sprich irgendwo ein verdächtiger Gegenstand steht“, sagt der Ludwigsburger Polizeisprecher Peter Widenhorn. Auf dem Betriebsgelände decke der Werksschutz der Lasertechnikfirma die meisten Sicherheitsfragen ab, das Ditzinger Revier habe sich mit den Mitarbeitern eng abgestimmt. „Wir übernehmen vor allem den Außenschutz.“

In Ditzingen und in Stuttgart liegt das Hauptaugenmerk der Polizei auf der Verkehrsregelung. Von den 100 Polizisten, die in der Landeshauptstadt für den Besuch abgestellt sind, kommen knapp 70 von der Verkehrspolizei. Deren Chef Roland Haider leitet folglich auch den Einsatz am kommenden Dienstag. „Wir wollen die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich halten“, verspricht die Polizei.

Die Motorradstaffel der Stuttgarter Polizei eskortiert den König

Rund 30 Polizisten tun zusätzlich zu Beamten der Stuttgarter Verkehrspolizei auf dem Schlossplatz Dienst, wenn der Tross dort ankommt. „Wir haben keine besondere Gefährdungslage“, betont der Polizeisprecher Jens Lauer. Das Polizeiaufgebot entspreche dem, was auch bei einer größeren Demonstration an Einsatzkräften angefordert werde. „Vor allem müssen die Kollegen dafür sorgen, dass die Wagenkolonne überall gut und zügig durchkommt – dazu werden dann auch einige Kreuzungen gesperrt sein, aber immer nur für wenige Minuten“, sagt Lauer.

Wer dann warten muss, bekommt immerhin etwas zu sehen: Das Protokoll schreibt für einen so hohen Besucher wie den König Willem-Alexander der Niederlande eine Eskorte mit sieben Polizeimotorrädern vor, die dem Wagen des Monarchen voranfahren – und vorneweg ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht. Die Königin Máxima bekommt für ihren Abstecher auf die Filder nur ein Spitzen- und ein Schlussfahrzeug. Diese Autos dürfen direkt vor das Hohenheimer Schloss fahren. Doch kommt eine königliche Delegation selten allein: „Wir erwarten auch jede Menge Medienvertreter“, sagt der Pressesprecher Klebs. Womit klar wäre, dass doch eine Gefahr besteht, wenn die Königin im Schloss weilt: Die Parkplätze in Hohenheim könnten knapp werden.




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