Konzern-Aufspaltung bei Daimler Stuttgarter Autobauer bereitet auch in Chefetage Änderungen vor

Daimler treibt seine Aufspaltung weiter voran. Foto: imago images/Future Image/Christoph Hardt
Daimler treibt seine Aufspaltung weiter voran. Foto: imago images/Future Image/Christoph Hardt

Die Aufspaltung von Daimler in das Lkw- und Bus-Geschäft auf der einen sowie die Pkw- und Van-Sparte zieht auch Änderungen in der Chefetage nach sich.

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Stuttgart - Für schlankere Strukturen werden Zuständigkeiten im Vorstand der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG vereinheitlicht. Ab Dezember wird Jörg Burzer laut einer Mitteilung vom Mittwoch im Daimler-Vorstand für Produktion und für Logistikketten (Supply Chain Management) verantwortlich sein. Derzeit hat er die Funktion bei Mercedes-Benz inne.

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Markus Schäfer, unter anderem im Daimler-Vorstand für Konzernforschung verantwortlich, soll künftig als sogenannter Chief Technology Officer im Vorstand von Daimler und Mercedes-Benz für Entwicklung und Einkauf verantwortlich sein, wie der Konzern in Stuttgart mitteilte. Der für China zuständige Daimler-Vorstand Hubertus Troska werde in den Vorstand von Mercedes-Benz berufen.

Umbenennung im Februar

Anlass ist die Aufspaltung des Konzerns in das Lkw- und Bus-Geschäft auf der einen sowie die Pkw- und Van-Sparte auf der anderen Seite. Letztere soll ab Februar in Mercedes-Benz Group AG umbenannt werden, „um die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens auf das Geschäft mit Pkw und Vans zu unterstreichen“.

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Daimler-Aufsichtsratschef Bernd Pischetsrieder erklärte: „Im Zuge der Trennung von Daimler in zwei separate Unternehmen schaffen wir auch effizientere Governance-Strukturen, damit Mercedes-Benz noch schneller in Richtung einer softwaregetriebenen und emissionsfreien Zukunft fahren kann.“

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