KulturRegion Stuttgart Wie sieht eine Welt ohne Arbeit aus?

Julian Warner konzipiert das neue Großprojekt der KulturRegion Foto: Sandra Eckardt
Julian Warner konzipiert das neue Großprojekt der KulturRegion Foto: Sandra Eckardt

Die KulturRegion Stuttgart plant ein großes Festival zum ökologischen und technologischen Wandel. Den künstlerischen Leiter interessiert dabei besonders, wie eine Welt ohne Arbeit ausschaut.

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Stuttgart - Die KulturRegion Stuttgart hat den künstlerischen Leiter ernannt, der das interkommunale Kulturprojekt im kommenden Jahr betreuen wird: Der Kulturanthropologe Julian Warner wird das Festival „Lebenswert« kuratieren, in dem es um die Auswirkungen des ökologischen und technologischen Wandels gehen soll und den Wert des alltäglichen Lebens. Er wolle sich mit den Mitteln des künstlerischen Forschens „der Krise von Natur, Mensch und Technologie widmen“, sagte Julian Warner und dabei einen radikalen Ansatz verfolgen. So will er die Region Stuttgart, die derzeit noch stark mit der Arbeit verbundenen sei, als Blaupause nutzen für die Vorstellung von einer Welt ohne Arbeit.

Spielerisch große Themen verhandeln

Julian Warner wurde 1985 geboren und hat in München Theaterwissenschaft, Amerikanische Literaturgeschichte und Ethnologie studiert. Sein Forschungsschwerpunkt sind die Themen Black Diaspora, Rassismus und Popkultur. Warner hat aber auch an mehreren Theaterprojekten mitgewirkt, unter anderem am Theater Rampe in Stuttgart. In den vergangenen Jahren kuratierte er auch Konferenzen zur Dekolonisierung der performativen Künste. Julian Warner zeichne aus, spielerisch Zugang zu großen Themen zu ermöglichen, hieß es in der Begründung der KulturRegion. (adr)




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