Ladensterben in Stuttgart CDU fordert Maßnahmen für die Schulstraße

Von Martin Haar 

Zahlreiche Läden in der Stuttgarter Schulstraße stehen leer. Das will die CDU-Gemeinderatsfraktion nicht hinnehmen und fordert Schritte, der Straße zu altem Glanz zu verhelfen.

Ein paar Läden haben noch geöffnet, doch ein halbes Dutzend Läden steht leer. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Ein paar Läden haben noch geöffnet, doch ein halbes Dutzend Läden steht leer. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Die Berichterstattung unserer Redaktion über den Niedergang der Schulstraße in der Stuttgarter Innenstadt hat nun auch die CDU-Fraktion im Gemeinderat als Anlass für einen Antrag mit dem Namen „Sorgenkind Schulstraße“ genommen. Darin beklagen die Räte, die Schulstraße als zentrale Verbindung zwischen Königstraße und Marktplatz habe schon bessere Tage erlebt. „Immer mehr geschlossene Geschäfte und leer stehende Ladenflächen, eine aus der Zeit gefallene architektonische Gestaltung und ein Straßenbelag wie ein Flickenteppich, der vor allem bei feuchter Witterung auch noch gefährlich rutschig ist“, heißt es in dem Antrag.

Schulstraße zu altem Glanz verhelfen

Daher will die CDU-Fraktion nicht weiter tatenlos beim Niedergang dieser Einkaufszeile mit großer Tradition zusehen. Stattdessen fordern die Christdemokraten die Stadtverwaltung auf, die notwendigen Schritte zu unternehmen, dass die Schulstraße zu altem Glanz kommt. Die erste Forderung lautet, nach der Sommerpause einen Runden Tisch Schulstraße einzurichten, an dem die betroffenen Ladenbesitzer und Hauseigentümer sowie Interessenverbände wie die City-Initiative Stuttgart oder die Dehoga Platz nehmen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. „Mit zu den ersten Themen sollte aus unserer Sicht neben der Möglichkeit eines städtebaulichen Ideen- und Architektenwettbewerb für die Neugestaltung der Schulstraße auch die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für die dortigen Ladenflächen gehören, das wie bei dem erfolgreichen Beispiel in der Calwer Passage auch künstlerisch-kreative Nutzungen und interimistische Formen Vorsehen sollte“, heißt es im Antrag weiter.




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