Leonberg Hündin wird aus Kanalrohr gespült

Der gerettete Hund mit seiner Besitzerin. Foto: privat
Der gerettete Hund mit seiner Besitzerin. Foto: privat

Die Feuerwehr rettet einen Mischling mit einem Saugwagen.

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Leonberg - Nach einer einstündigen Rettungsaktion hat die Feuerwehr Leonberg die 12-jährige Hündin Kyra am gestrigen Nachmittag aus einem Kanalrohr befreit. Das Tier war während eines Spaziergangs in das unterirdische Rohr in der Nähe des Tiefenbachsees gekrochen und war nicht mehr in der Lage, sich aus eigener Kraft zu befreien.

„Beim Gassigehen habe ich mich nur kurz weggedreht. Als ich mich wieder umdrehte, war Kyra verschwunden“, ­erzählt die aufgeregte Besitzerin Julia Gänzle. Sie fand ihren weißen Mischling hilflos in dem Rohr mit 40 Zentimetern Durchmesser.

„Die Hündin steckte im Kanal fest. Sie konnte nicht vorwärts heraus laufen, und rückwärts laufen können Hunde generell nicht“, erklärt Wolfgang Zimmermann von der Feuerwehr Leonberg. Mit einem Saugwagen der Stadtentwässerung wurde das Kanalrohr dann geflutet. „So konnte sich Kyra in dem Tunnel drehen und schaffte es in die Freiheit“, erklärt Zimmermann.

Das Rohr liegt direkt unter einem betonierten Fußgängerweg. Wäre der Rettungsversuch fehlgeschlagen, wäre es laut Zimmermann der nächste Schritt gewesen, den Beton aufzubrechen, um die Hündin zu befreien. „Das war zum Glück nicht mehr nötig“, erklärt der Mann von der Feuerwehr.




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