Nach Tod von Dreijährigem in der Rems Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Laut Staatsanwaltschaft war der Tod des Kindes nicht vorhersehbar. (Symbolfoto) Foto: Patrick Seeger/dpa/Patrick Seeger
Laut Staatsanwaltschaft war der Tod des Kindes nicht vorhersehbar. (Symbolfoto) Foto: Patrick Seeger/dpa/Patrick Seeger

Im Januar 2020 ist ein kleiner Junge nach einem Unfall in der Rems gestorben. Es stand der Verdacht im Raum, dass drei Erzieherinnen Mitschuld daran gehabt haben könnten. Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Schluss, dass dem nicht so war.

Schwäbisch Gmünd/Ellwangen - Nach dem Tod eines Kindergartenkindes in der Rems in Schwäbisch Gmünd sind die Ermittlungen gegen drei Erzieherinnen eingestellt worden. Es habe kein strafbares Verhalten festgestellt werden können, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ellwangen am Dienstag. Für die drei Erzieherinnen sei der Tod des Dreijährigen nicht vorhersehbar und nicht vermeidbar gewesen, lautet demnach das Urteil der Ermittler.

Der kleine Bub hatte sich im Januar 2020 von seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz entfernt und war unbemerkt in Richtung des Ufers der Rems gelaufen. Seinen leblosen Körper fanden die Betreuerinnen kurze Zeit später im Wasser. Der Dreijährige starb im Krankenhaus. Laut einer Obduktion erlitt das Kind einen Kälteschock und einen Herzstillstand. Ermittlungen sollten unter anderem klären, inwiefern die Betreuerinnen für den Tod des Jungen verantwortlich sind. Der Südwestrundfunk hatte zuerst darüber berichtet.

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