Nach Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny: Merkel besuchte mich in der Berliner Charité

Von red/dpa 

Nach eigenen Angaben hat der vergiftete Kremlkritiker Alexej Nawalny während seiner Behandlung in der Berliner Charité Besuch von Angela Merkel bekommen. Dafür sei er der Kanzlerin sehr dankbar, wie Nawalny auf Twitter schrieb.

Bei dem Treffen habe sich die Kanzlerin mit  seiner Familie und ihm  unterhalten, so Alexej Nawalny. (Archivbild) Foto: dpa/Pavel Golovkin
Bei dem Treffen habe sich die Kanzlerin mit seiner Familie und ihm unterhalten, so Alexej Nawalny. (Archivbild) Foto: dpa/Pavel Golovkin

Berlin - Der vergiftete Kremlkritiker Alexej Nawalny hat nach eigenen Angaben während seiner Behandlung in der Berliner Universitätsklinik Charité Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommen. „Ich bin Kanzlerin Merkel sehr dankbar, dass sie mich im Krankenhaus besucht hat“, schrieb Nawalny am Montag bei Twitter. Zuvor hat der „Spiegel“ über das Treffen berichtet.

Es sei kein geheimes Treffen gewesen, schrieb Nawalny weiter. Merkel habe sich auch mit seiner Familie unterhalten. Der 44-Jährige ist einer der schärften Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin. Der Fall belastet die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau inzwischen erheblich.

Nawalny war im August zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen worden. Zuvor war er bei einem Inlandsflug in Russland zusammengebrochen. Wochenlang lag er in einem künstlichen Koma. Nach Angaben von Speziallaboren wurde er mit einem international verbotenen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet. Russland weist bisher alle Vorwürfe zurück, in den Fall verwickelt zu sein.




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