Ludwigsburg: Philipp Obergassner (pho)

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine steht im Mittelpunkt der HBO-Serie „Westworld“. Darin geht es um einen futuristischen Wildwest-Vergnügungspark, in dem Roboter es den reichen Besuchern ermöglichen, in eine Fantasiewelt einzutauchen. Dabei leben die Gäste ihre dunklen Gelüste an den Robotern aus – vom Mord über Entführung bis hin zu sexueller Gewalt. Jeden Abend werden die Speicher der Roboter gelöscht und die Maschinen werden repariert, damit es am nächsten Tag wieder von vorne losgeht. Eines Tages jedoch entwickeln die Roboter ein Gedächtnis und erinnern sich an die traumatischen Erlebnisse. Bald fangen die Maschinen an, die Menschen anzugreifen.

„Westworld“ basiert auf dem gleichnamigen Film von Michael Chrichton, der vor 43 Jahren in die Kinos kam und das Thema von „Terminator“ vorwegnahm. Jetzt hat sich der Erfolgsproduzent J.J. Abrams des Science-Fiction-Stoffes angenommen und für HBO einen Serien-Reboot mit zehn Folgen produziert. Als Schauspieler konnte er namhafte Hollywood-Größen gewinnen, beispielsweise Evan Rachel Wood, Ed Harris, Thandie Newton und Anthony Hopkins. Jonathan Nolan, Co-Autor von „The Dark Knight“, hat das Drehbuch geschrieben.

Eine kleine Reise nach „Westworld“ könnte sich lohnen: So wird gemunkelt, dass HBO diese Serie als Nachfolger zu ihrem Kassenschlager „Game of Thrones“ aufbauen will. Das Fantasy-Epos läuft bekanntlich nicht mehr lange.

„Westworld“ läuft in Originalsprache seit dem 2. Oktober bei Sky on Demand. Die deutsche Version soll es im Frühjahr 2017 auf Sky Atlantic HD geben.

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine steht im Mittelpunkt der HBO-Serie „Westworld“. Darin geht es um einen futuristischen Wildwest-Vergnügungspark, in dem Roboter es den reichen Besuchern ermöglichen, in eine Fantasiewelt einzutauchen. Dabei leben die Gäste ihre dunklen Gelüste an den Robotern aus – vom Mord über Entführung bis hin zu sexueller Gewalt. Jeden Abend werden die Speicher der Roboter gelöscht und die Maschinen werden repariert, damit es am nächsten Tag wieder von vorne losgeht. Eines Tages jedoch entwickeln die Roboter ein Gedächtnis und erinnern sich an die traumatischen Erlebnisse. Bald fangen die Maschinen an, die Menschen anzugreifen.

„Westworld“ basiert auf dem gleichnamigen Film von Michael Chrichton, der vor 43 Jahren in die Kinos kam und das Thema von „Terminator“ vorwegnahm. Jetzt hat sich der Erfolgsproduzent J.J. Abrams des Science-Fiction-Stoffes angenommen und für HBO einen Serien-Reboot mit zehn Folgen produziert. Als Schauspieler konnte er namhafte Hollywood-Größen gewinnen, beispielsweise Evan Rachel Wood, Ed Harris, Thandie Newton und Anthony Hopkins. Jonathan Nolan, Co-Autor von „The Dark Knight“, hat das Drehbuch geschrieben.

Eine kleine Reise nach „Westworld“ könnte sich lohnen: So wird gemunkelt, dass HBO diese Serie als Nachfolger zu ihrem Kassenschlager „Game of Thrones“ aufbauen will. Das Fantasy-Epos läuft bekanntlich nicht mehr lange.

„Westworld“ läuft in Originalsprache seit dem 2. Oktober bei Sky on Demand. Die deutsche Version soll es im Frühjahr 2017 auf Sky Atlantic HD geben.

„Sex and the City“ mal anders: „Divorce“

Das ist eine Serie, auf die wohl vor allem viele Frauen gewartet haben: Sarah Jessica Parker kehrt zurück auf die Mattscheibe. Viele kennen sie als Carrie aus der Erfolgsserie „Sex and the City“, doch seit dem Serienende im Jahr 2004 ist es still um sie geworden. In „Divorce“ geht es allerdings weniger romantisch zu: In der Ehe von Frances und Robert ist nach zehn Jahren die Luft raus. Frances beschließt, dass sie noch etwas aus ihrem Leben machen möchte: Sie will die Scheidung. Doch das ist gar nicht so einfach, mit den Kindern, dem gemeinsamen Freundeskreis, der Verwandtschaft.

Wer jetzt allerdings das große Drama erwartet, wird enttäuscht: „Divorce“ will als Komödie punkten, mit vielen absurden Situationen, turbulenten Streits und jeder Menge Stinkefinger, siehe Trailer weiter unten. Wer eine zweite Carrie in „Divorce“ erwartet, wird ebenfalls enttäuscht werden: Sarah Jessica Parker hat immer wieder betont, dass Frances ganz anders tickt als die Figur, die sie berühmt gemacht hat: So habe Carrie Mode geliebt und sei immer besonders trendy angezogen gewesen, während Frances Kleidung aus den 70er-Jahren liebt und eher Second Hand Fashion trägt. Ob die Serie also für Mode-Blogger ähnlich interessant sein wird wie „Sex and the City“, ist demnach zu bezweifeln.

Schöpferin der Serie ist die irische Schauspielerin und Drehbuchautorin Sharon Horgan. Sarah Jessica Parker selbst ist auch als ausführende Produzentin mit an Bord.

Im Originalton gibt es die ersten zehn Folgen von „Divorce“ seit dem 10. Oktober bei Sky on Demand, Sko Go und Sky Ticket zum Streamen. Voraussichtlich im Frühjahr 2017 gibts das Ganze dann auf Deutsch bei Sky Atlantic HD.

Anwalt gegen Edelkanzlei: „Goliath“

Das Geschäft mit dem Recht scheint eine besondere Faszination auf die Menschen auszuüben. Anwaltsserien sind mittlerweile ein ebenso festes Genre wie Arztserien. Ob „Goliath“ das Zeug zum Klassiker à la „Ally McBeal“ oder „Boston Legal“ hat, muss sich jedoch erst noch zeigen – jedenfalls stammen alle drei Serien aus der gleichen Feder des Anwaltsserien-Experten David E. Kelley.

In „Goliath“ spielt Billy Bob Thornton einen abgehalfterten ehemaligen Spitzenanwalt, der wegen seiner Alkoholsucht nicht nur seine Frau (Maria Bello), sondern auch seine Stelle in einer renommierten Anwaltskanzlei verloren hat. Dann zieht er jedoch in einem spektakulären Fall gegen seinen einstigen Partner Donald Cooper (William Hurt) vor Gericht.

Billy Bob Thornton hat Billy McBride, den Anwalt, den er spielt, folgendermaßen beschrieben: „Er ist einfach ein Kerl, der mal wer war und der es vermasselt hat. Und jetzt versucht er, zurückzukommen. Er will etwas tun, er will sich gebraucht fühlen. Und dann kämpft er gegen die Firma, die ihn gefeuert hat. Ich glaube, das ist vielleicht der Traum eines jeden – solange man denkt, dass man gewinnen kann.“

Die Serie wurde von dem Versandhändler Amazon eigens für dessen Video-on-Demand-Plattform produziert. Seit dem 14. Oktober gibt es alle acht einstündigen Folgen der ersten Staffel im englischen Original, wahlweise sind Untertitel zuschaltbar.

J.Lo als Polizistin: „Shades of Blue“

Mit ihrer Firma Nuyorican Productions hat sich die Sängerin und Schauspielerin Jennifer Lopez für NBC eine Serien-Traumrolle auf den Leib produziert. J.Lo spielt in 13 Episoden die alleinerziehende New Yorker Polizistin Harlee Santos. Die Truppe um ihren Chef Lieutenant Wozniak (Ray Liotta) ist stolz darauf, ihren Bezirk von den schlimmsten Auswüchsen des Verbrechens sauber zu halten. Die Methoden, die ihr Chef dazu eingeführt hat, sind jedoch alles andere als koscher. Santos wird bei einer Aktion von der Anti-Korruptions-Abteilung des FBI erwischt und muss sich fortan entscheiden zwischen einem sorgenfreien Leben für ihre Tochter und der Loyalität zu ihren korrupten Kollegen. Doch auch Wozniak wittert Verrat.

Die Idee zur Serie stammt vom Drehbuchautor Adi Hasak („From Paris With Love“), der Produzent ist Barry Levinson („Rain Man“), der auch bei der Pilotepisode Regie geführt hat.

Als die Polizeiserie in den USA im Januar an den Start ging, fuhr sie für NBC traumhafte Quoten ein: 8,6 Millionen Zuschauer schalteten ein. Anfang 2017 soll dort die zweite Staffel starten. In Deutschland läuft derweil seit dem 18. Oktober die erste Staffel auf RTL, jeden Dienstag um 21:15 Uhr. Die Pilotfolge kam in unserer Kulturredaktion jedoch weniger gut an. Eine solide Krimiserie, aber korrupte Cops in New York sind jetzt wirklich nicht das überraschendste Thema. Wer von Jennifer Lopez allerdings nicht genug kriegen kann, ist hier sicher gut aufgehoben.

Jude Law als Papst: „The Young Pope“

Jude Law in einer Serie? Jude Law als Papst in einer Serie? Jude Law als amerikanischer, junger Papst in einer Serie? Das sind nicht die einzigen Überraschungen, die der Trailer zu „The Young Pope“ bereithält.

Worum geht es? Lenny Belardo (Jude Law) wird im Konklave zum Papst gewählt. Ein junger Mann und noch dazu Amerikaner ... wie konnte das passieren? Papst Pius XIII. ist kein einfaches Kirchenoberhaupt. Er trifft ultrakonservative Entscheidungen, auf der anderen Seite schlägt sein Herz für die Schwachen und Armen. Die Wünsche der Höflinge im Vatikan lassen ihn kalt, Machstreben scheint ihm fremd zu sein. Doch dass dies nicht alles sein kann, deutet der Trailer bereits an. Besonders einprägsam: Jude Law, der in päpstlichem Gewand erstmal eine Zigarette qualmt – nachdem er das Rauchverbot im Vatikan für sich selbst abgeschafft hat. Auch weitere Schauspielgrößen wie Diane Keaton, Cécile de France oder Ludivine Sangnier sind mit von der Partie.

Macher der Serie ist der Italiener Paolo Sorrentino. Der in Neapel geborene Regisseur und Drehbuchautor führte zuletzt Regie in dem Kinofilm „Ewige Jugend“ mit Harvey Keitel und Michael Caine. Bei den Filmfestspielen in Venedig war es dann jedoch seine Serie, die unter den Gästen am meisten Beachtung fand. Dem Vatikan dürfte die Serie um den jungen, egozentrischen Papst nicht gefallen: Im Vorfeld hat Sorrentino auch keine Drehgenehmigung dort bekommen.

Die in sich geschlossene Miniserie mit zehn Teilen ist eine Koproduktion von HBO, Sky und Canal+. Ab dem 21. Oktober gibt es sie auf Sky Atlantic zu sehen.

„Mad Men“ mit Journalistinnen: „Good Girls Revolt“

Hier kommt die weibliche Antwort auf „Mad Men“: In „Good Girls Revolt“ begleitet der Zuschauer die jungen Rechercheurinnen Jane Hollander (Anna Camp), Cindy Reston (Erin Darke), Patti Robinson (Genevieve Angelson) und Nora Ephron (Grace Gummer), die 1969 in der Redaktion des Magazins „News of the Week“ für ihr Recht kämpfen, auch journalistisch arbeiten zu dürfen. Bislang sind sie für Recherche und für Kaffee zuständig. Doch die kulturelle Revolution der 1960er Jahre macht auch vor den eingestaubten Nachrichtenredakationen keinen Halt.

Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten: das gleichnamige Sachbuch der ersten leitenden Newsweek-Redakteuerin Lynn Povich beschreibt, wie sie zusammen mit anderen Frauen im Jahr 1970 ihre Chefs wegen sexueller Diskriminierung verklagte.

Wer „Mad Men“ mochte, dem könnte auch „Good Girls Revolt“ gefallen. Zwar geht es diesmal nicht um Schein und Sein der Werbewelt, sondern um Journalismus, aber drumrum ist vieles bekannt: liebevolle Charaktere, das Feeling, die Kleidung, die Songs aus den 60ern, dazu der politische Subtext einer Zeit im Aufbruch. Die Macherin der Serie Dana Calvo hat auch schon als Produzentin von „Narcos“ ein Händchen für spannende Stoffe bewiesen.

Alle acht Folgen der ersten Staffel, jeweils 60 Minuten lang, gibt es ab dem 28. Oktober auf Amazon Prime zu sehen.

Die junge Elizabeth II: „The Crown“

Aller Anfang ist schwer. Auch als Queen. Das muss die junge Elizabeth II. feststellen, als sie im Alter von 25 im Jahr 1952 zur Monarchin gekrönt wird. Die Netflix-Serie „The Crown“ soll in zunächst zehn Teilen die jungen Jahre der Königin und ihren Umgang mit den Premierministern der Nachkriegszeit beleuchten. Die Serie von Peter Morgan (Frost/Nixon, American Sniper) wird produziert von Andy Harries und Stephen Daldry, beide haben in der Vergangenheit schon mit Morgan zusammengearbeitet.

Harries hat auch das Biopic „The Queen“ produziert, für den die Schauspielerin Helen Mirren im Jahr 2007 einen Oscar für ihre Darstellung von Elizabeth Windsor bekommen hat. Im Film ging es jedoch hauptsächlich um die Zeit nach dem Tod von Prinzessin Diana. Die Serie soll die gesamte Regentschaft von Elizabeth II. abdecken. In „The Crown“ spielt zunächst Claire Foy (bekannt aus der NBC-Serie „Crossbones“) die junge Queen. Insgesamt sollen mindestens drei Schauspielerinnen in die Rolle schlüpfen, es gibt auch bereits Spekulationen, dass Helen Mirren noch einmal die Queen in ihren späten Jahren spielen könnte.

Alle zehn Folgen der ersten „The Crown“-Staffel werden von 4. November 2016 an von Netflix zum Streaming bereitgestellt und zwar in deutscher Synchronfassung sowie im Original.

Hier der Trailer:

„House of Cards“ in lustig: „Graves“

Wer kennt das nicht? Man war früher Präsident der Vereinigten Staaten, ist aber viel zu früh in den Ruhestand gegangen und muss sich noch jahrelang fragen, ob man in seiner Amtszeit denn auch alles richtig gemacht hat.

So geht es zumindest Richard Graves in der neuen Politcomedy-Serie „Graves“. Gespielt von Nick Nolte, beginnt Graves, zwanzig Jahre nach seiner Zeit als US-Präsident zusammen mit seinem Assistenten Isaiah Miller (Skylar Astin), die Fehler seiner beiden Amtszeiten auszubügeln. Und als ob das nicht schon genug Stress wäre, entwickelt nun auch noch seine Frau Margaret (Sela Ward) politische Ambitionen und sein Sohn Jeremy (Chris Lowell) kehrt als Soldat aus dem Afghanistan-Einsatz zurück und sucht nun den Sinn des Lebens.

Wen das jetzt ein wenig an die Clintons erinnert: Das ist durchaus beabsichtigt. Hinter der Comedy-Serie steht Joshua Michael Stern, der alle zehn Episoden der ersten Staffel geschrieben hat. Der Variety sagte Stern, der Charakter von Graves sei eine „Zusammensetzung“ aus Lyndon B. Johnson, Reagan, Bush und Clinton. Wer den Trailer sieht, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier auch Donald Trump persifliert wird:

Die Serie ist auf dem amerikanischen Streaming-Portal Epix am 16. Oktober 2016 gestartet – und damit mitten in der Hochphase des US-Präsidentschaftswahlkampfs. Nick Nolte hat über diesen Zusammenhang folgendes gesagt: „Ich weiß nicht, was ich mit dieser Wahl anfangen soll. Ich glaube, es ist eine sehr wichtige Wahl. Ich glaube jedoch nicht, dass ich die Wahlen jemals unter solchen Umständen erlebt habe. Also hoffe ich, dass die Serie ein wenig Erleichterung in die Sache bringt.“