OB-Kandidat Frank Nopper Stuttgart „muss weg vom Image der Krawallstadt“

Von red/dpa 

Es brauche einen Aufbruch mit neuem Stuttgart-Gefühl: Beim Auftakt seiner Wahlkampagne erklärt OB-Kandidat Frank Nopper seine Vision für die baden-württembergische Landeshauptstadt.

Will ein neues „Stuttgart-Gefühl“: OB-Kandidat Frank Nopper. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Will ein neues „Stuttgart-Gefühl“: OB-Kandidat Frank Nopper. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Der Stuttgarter OB-Kandidat Frank Nopper will das Image der Landeshauptstadt als Oberbürgermeister aufpolieren. „Unsere Stadt hat es verdient, dass sie wieder mehr strahlt“, sagte der CDU-Bewerber am Montag zum Auftakt seiner Wahlkampagne in Stuttgart. Stuttgart müsse „der leuchtende Stern des deutschen Südens“ sein, mindestens auf Augenhöhe mit München und Frankfurt am Main. „Wir müssen weg vom Image der Problemstadt, vom Image der Verbotsstadt, vom Image der Krawallstadt.“ Es brauche einen Aufbruch mit neuem Stuttgart-Gefühl.

Nopper ist Oberbürgermeister von Backnang

Nopper ist Oberbürgermeister von Backnang (Rems-Murr-Kreis) und CDU-Kandidat für die Wahl am 8. November. Er setzt aber auf Persönlichkeitswahl. Das Parteilogo fehlt auf seinen Plakaten. Als Oberbürgermeister wolle er sich einsetzen für 2000 zusätzliche Wohnungen pro Jahr, eine gute Atmosphäre für die Wirtschaft und eine Aussöhnung unter den Verkehrsteilnehmern. Das Auto werde in Innenstädten an Bedeutung verlieren, aber bedeutend bleiben.

Beim Bahnprojekt Stuttgart 21 sei ein Höchstmaß an Bürgerbeteiligung gemacht worden, sagte Nopper. Man sollte das Projekt nun so schnell wie möglich vollenden und seine Chancen nutzen.




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