Pellegrino Matarazzo bei „Sport im Dritten“ Diese VfB-Kicker können Spiele entscheiden

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Nach einem holprigen Start konnte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo gegen den 1. FSV Mainz 05 den ersten Sieg der Saison einfahren. Im SWR berichtet er über den Start in der Bundesliga.

Pellegrino Matarazzo sieht in einigen VfB-Eigengewächsen Potenzial. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Pellegrino Matarazzo sieht in einigen VfB-Eigengewächsen Potenzial. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Stuttgart - Nach der guten Leistung beim 4:1-Sieg in Mainz kann der VfB Stuttgart seinen ersten Sieg in der Bundesligasaison feiern. Für VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo war es sogar der erste Bundesliga-Dreier als Chefcoach überhaupt.

In der SWR-Sendung „Sport im Dritten“ spricht er nach dem Auswärtserfolg über ...

... Sascha Kalajdzic

„Der Sascha ist ein guter Junge, er macht sich viele Gedanken und ist ein absoluter Teamplayer. Er macht Schritte nach vorne. Ich freue mich, dass er nach so einer langen Verletzung auf dem Platz stehen kann. Er ist auf einem guten Weg.“

... eine Mögliche Abhängigkeit von Daniel Didavi, Gonzalo Castro oder Wataru Endo

„Wir haben mehrere Spieler, die spielentscheidend sein können. Wir haben auch einen Silas [Wamangituka, Anm. d. Red.], der jetzt spielentscheidend sein kann. Sascha Kalajdzic hat auch gute, tiefe Laufwege gehabt, auch beim Tor. Also das sind mehrere Spieler, die spielentscheidend sein können. Ich würde daher nicht nur auf die drei Spieler diesen Druck geben wollen. Sie sind in der Lage Schlüsselmomente zu liefern, aber jeder Spieler hat eine wichtige Rolle bei uns.“

... Gonzalo Castro als alleiniger VfB-Kapitän

„Es sollen mehrere Spieler Verantwortung übernehmen. Castro geht dabei vorneweg, aber alle anderen haben auch eine Verantwortung für die Mannschaft. Wir haben ganz unterschiedliche Führungsspieler. Wir brauchen alle und alle sollen gleichberechtigt sein auf dem Platz.“

... Vertrauen und seine vorzeitige Vertragsverlängerung

„Ich habe immer dieses Vertrauen vom Verein gespürt und das war entscheidend. So konnte ich meinem Bauchgefühl folgen, auch als es kritisch war.“

Alle aktuellen Informationen rund um den VfB Stuttgart finden Sie in unserem Newsblog.

... junge Spieler aus der eigenen VfB-Jugend

„Es geht nicht darum, wer aus der eigenen Jugend kommt oder wer von extern gekommen ist. Wenn ein Spieler bereit ist, Leistung zu bringen auf dem Platz, dann wird er seine Chance bekommen. Lilian Egloff spielt eine gute Rolle bei uns, Antonis Aidonis ist fix im Kader dabei. Auch in Luca Mack steckt viel Potenzial. Es ist nur eine Frage der Zeit.“

... einen fehlenden Ruhepol in der Abwehr

„Ich glaube nicht, dass wir einen Ruhepol brauchen. Wir brauchen eine Ruhekette oder einen Ruheverbund. Wir müssen die Qualität der Bundesliga erkennen. Die letzten zwei Spiele sind wir viel bestraft worden, aber wir müssen daraus lernen. Die Aufmerksamkeit in brenzlichen Situationen muss erhöht werden.“




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