Quarantäne für Geflüchtete in Althütte Isolierunterkunft wird wieder belegt

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Die Quarantänestation für corona-erkrankte Flüchtlinge in Althütte-Sechselberg wird reaktiviert. Zuletzt war die Unterkunft nicht belegt. Am Mittwoch soll nun wieder eine Familie einziehen.

Die Isolierunterkunft in Sechselberg war zuletzt  nur auf Stand-by. Foto: dpa/Sven Kohls
Die Isolierunterkunft in Sechselberg war zuletzt nur auf Stand-by. Foto: dpa/Sven Kohls

Althütte - Die Isolierunterkunft für corona-erkrankte Flüchtlinge in Althütte-Sechselberg wird reaktiviert. Wie das Stuttgarter Regierungspräsidium (RP) mitteilt, seien in den vergangenen Tagen „einige wenige“ Bewohner in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes positiv auf das Virus getestet worden. Stand Montag waren es offenbar fünf Personen. Zunächst solle nun an diesem Mittwoch eine Familie nach Sechselberg verlegt werden.

Insgesamt bisher von 44 Personen belegt

Die Einrichtung, die das RP für das Land betreibt, ist im März vorbereitet worden und war von April bis Mitte Juni in Betrieb. Untergebracht werden dort positiv getestete Personen, die keine oder nur schwache Symptome aufweisen, in einer Art medizinisch betreuter häuslicher Quarantäne. Insgesamt waren es bisher 44 Personen. Das Gelände einer ehemaligen christlichen Freizeiteinrichtung ist umzäunt, ein Wachdienst ist rund um die Uhr im Einsatz. Zeitweise hatten sich auch Bundeswehrsoldaten an der Betreuung beteiligt.

Platz für maximal 60 Geflüchtete

Zuletzt hatte es keinen Bedarf mehr für die Quarantäneeinrichtung gegeben. Sie war aber vorsorglich für eine weitere mögliche Erkrankungswelle im Herbst und Winter bereitgehalten worden. Je nach Belegung – Einzelpersonen oder Familien – ist dort laut dem Regierungspräsidium Platz für 30 bis 60 Geflüchtete. Die Isolierunterkunft soll die Landeserstaufnahme-Einrichtungen (LEA) entlasten, die vergleichbare Quarantäneplätze nur mit einem erheblichen Aufwand bereitstellen könnten.




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