Sanierung des Mineralbad Berg in Stuttgart Unterm Zelt wird am Außenbecken gearbeitet

Von Jürgen Löhle 

Mitte 2020 soll das neue Mineralbad Berg eröffnen. Damit das auch klappt, werden jetzt auf den Winter die Arbeiten am Becken durch ein Zelt geschützt.

Ein Zelt macht die Baustelle des Mineralbad Berg winterfest. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Ein Zelt macht die Baustelle des Mineralbad Berg winterfest. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Nein, das runderneuerte Mineralbad Berg soll kein reines Hallenbad werden. Wer in diesen Tagen an der Baustelle am Unteren Schlossgarten vorbeikommt sieht allerdings eine große Dachkonstruktion, die sich über das Außenbecken spannt. „Dadurch können wir auch im Winter weiter am Ausbau des Beckens arbeiten“, erklärt Jens Böhm, der Sprecher der Bäderbetriebe Stuttgart. Nach wie vor steht der Plan, dass das Bad „Mitte 2020“ (Böhm) wieder öffnen soll, wie es sich die große Fangemeinde des „Neuner“ wünscht.

Kosten steigen auf 33 Millionen Euro

Eigentlich hätte das im September 2016 geschlossene Bad bereits Mitte dieses Jahres wieder offen sein sollen, bei den umfangreichen Sanierungsarbeiten wurden aber überraschend große Schäden an den aus der Tiefe kommenden Quellrohren festgestellt, durch die sehr viel wertvolles Mineralwasser verloren geht. Diese Schäden müssen nun noch bis Februar beseitigt werden. Gelingt dies in der Zeit, steht der Eröffnung im kommenden Jahr nichts mehr im Wege. Unter anderem durch die nicht vorhersehbaren Schäden an den Quellfassungen, verteuert sich das Projekt um 4,5 Millionen Euro auf mittlerweile 33 Millionen Euro.

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