Schimpftirade von Sebastian Vettel FIA verzichtet auf Strafe für Ferrari-Pilot

Von red/dpa 

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel muss nicht mit Konsequenzen wegen seiner Schimpftirade beim Großen Preis von Mexiko rechnen. Der Automobil-Weltverband FIA lässt Milde walten, weil Vettel sich reumütig zeigte.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel muss nicht mit Konsequenzen wegen seiner Schimpftirade beim Großen Preis von Mexiko rechnen. Foto: dpa
Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel muss nicht mit Konsequenzen wegen seiner Schimpftirade beim Großen Preis von Mexiko rechnen. Foto: dpa

Paris - Auf Maßnahmen gegen den Ferrari-Piloten Sebastian Vettel werde verzichtet, teilte der Automobil-Weltverband FIA am Dienstag mit. Vettel hatte am Sonntag via Boxen-Funk über Rennleiter Charlie Whiting und Red-Bull-Fahrer Max Verstappen geflucht und sich unflätig geäußert.

Die FIA ließ nun gegen den Heppenheimer Milde walten, weil dieser sich einsichtig gab. Vettel hatte sich unmittelbar nach dem Vorfall bei Whiting entschuldigt und Reue gezeigt, hieß es in einem Statement. Zudem schrieb Vettel Briefe an Whiting und FIA-Chef Jean Todt. Auch mit Verstappen wollte sich der Deutsche in Verbindung setzen, schrieb die FIA. Todt verzichtete daher darauf, die Angelegenheit vor das Verbands-Sportgericht zu bringen.

Künftig gibt es disziplinarische Maßnahmen

Allerdings würden bei ähnlichen Fällen künftig disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden, warnte die FIA. Sie erwarte, dass alle Teilnehmer an ihren Meisterschaften respektvoll miteinander umgingen.

Verstappen war in Mexiko als Dritter vor Vettel über die Ziellinie gefahren. Er wurde nachträglich mit einem Fünf-Sekunden-Strafe belegt, weil er einmal unzulässig den Weg abgekürzt hatte. Vettel rückte zunächst auf den Podiumsrang vor. Nachdem ein verbotenes Bremsmanöver des Heppenheimers mit einer Zehn-Sekunden-Strafe geahndet worden war, rutschte er auf den fünften Platz zurück.

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