Schwäbisch Gmünd Einhorn statt Bud Spencer

Bud Spencer: Anstatt des Tunnels in Schwäbisch-Gmünd... Foto: dpa 4 Bilder
Bud Spencer: Anstatt des Tunnels in Schwäbisch-Gmünd... Foto: dpa

Bud Spencer ist endgültig als Namensgeber raus. Der neue Tunnel in Schwäbisch Gmünd soll nach dem Wappentier benannt werden.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Schwäbisch Gmünd - Wappentier statt Italowesternheld: Der neue Tunnel an der Bundesstraße 29 in Schwäbisch Gmünd soll nach dem Willen des Gemeinderats "Gmünder Einhorntunnel" heißen. Bei der Abstimmung am Mittwochabend votierten laut Mitteilung der Stadt 28 Ratsmitglieder für den Vorschlag, 18 stimmten dagegen und zwei enthielten sich.

Im Juli hatte sich der Gmünder Gemeinderat gegen den vor allem von der Internetgemeinde favorisierten Namensvorschlag Bud Spencer entschieden. Der Name "Gmünder Einhorntunnel" verbinde den Stadtnamen mit dem markanten Gmünder Wappentier, hieß es. Dies sei auch unter Marketinggesichtspunkten für die Außenwirkung der Stadt interessant.

Teuerste Ortsumgehung Deutschlands

Der Namensvorschlag wird nun über das Regierungspräsidium Stuttgart an das Bundesverkehrsministerium in Berlin weitergeleitet. Das Bundesverkehrsministerium muss über den Namen letztlich formal entschieden. Mit Baukosten von rund 230 Millionen Euro, für die der Bund aufkommt, ist es die teuerste Ortsumgehung Deutschlands.

Bei einer Abstimmung im Internet hatte der Vorschlag Bud Spencer mehr als 100.000 Stimmen bekommen. Nach dem Italowestern-Star soll nun das örtliche Freibad benannt werden. Dort hatte der Schauspieler mit dem Künstlernamen Bud Spencer, der mit bürgerlichem Namen Carlo Pedersoli heißt, 1951 noch als Profischwimmer seine Bahnen gezogen.

Unsere Empfehlung für Sie