SEK-Einsatz in Gerlingen Mann schießt nachts vor Wohncontainer

Von Simon Wörz 

Ein 43-Jähriger schießt am späten Sonntagabend mit einer täuschend echten Softairwaffe vor einem Wohncontainer. Anwohner rufen die Polizei, ein Spezialeinsatzkommando nimmt den Mann fest.

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei nahm den Mann fest (Symbolbild). Foto: dpa/Marius Becker
Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei nahm den Mann fest (Symbolbild). Foto: dpa/Marius Becker

Ludwigsburg - In der Nacht von Sonntag auf Montag hat ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei einen Mann in Gerlingen (Landkreis Ludwigsburg) festgenommen. In der Siemensstraße hatten Anwohner gegen 23 Uhr Schüsse gehört und eine Person beobachtet, die vor einem bewohnten Container stand und eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll, berichtet die Polizei. Daraufhin alarmierten sie die Beamten.

SEK nimmt den 43-Jährigen vorläufig fest

Da sich der verdächtige Mann in den Wohncontainer zurückzog, umstellten die Polizei diesen und das SEK wurde hinzugezogen. Im weiteren Verlauf nahm die Polizei einen 43 Jahre alten Bewohner gegen 1.30 Uhr widerstandslos fest und durchsuchte sein Zimmer. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Softairwaffe. Die dazugehörigen Kugeln wurden vor dem Container festgestellt.

Die Waffe, welche täuschende Ähnlichkeit mit einer echten Schusswaffe hat, ist ab 18 Jahren frei verkäuflich. Allerdings darf sie weder in der Öffentlichkeit geführt noch damit geschossen werden. Die Polizei beschlagnahmte die Waffe und nahm den 43-jährigen Deutschen fest. Er wurde allerdings wieder freigelassen – gegen ihn wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.




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