Sicherheit bei der Daimler-Produktion Zwei Preise für das Mercedes-Werk Sindelfingen

Freude (nicht nur) beim Standortverantwortlichen im Mercedes-Werk Sindelfingen: Michael Bauer (2. v. l.) durfte zwei Preise entgegennehmen. Foto: Mercedes Benz
Freude (nicht nur) beim Standortverantwortlichen im Mercedes-Werk Sindelfingen: Michael Bauer (2. v. l.) durfte zwei Preise entgegennehmen. Foto: Mercedes Benz

Doppelte Auszeichnung im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen: Am Donnerstag bekam die größte Produktionsstätte im Daimler-Konzernverbund zwei Arbeitssicherheitspreise verliehen – den „Schlauen Fuchs“ und den Publikumspreis des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2021.

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Sindelfingen - Doppelte Auszeichnung im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen: Am Donnerstag bekam die größte Produktionsstätte im Daimler-Konzernverbund für das Projekt „Sicher Werkstatt“ gleich zwei Arbeitssicherheitspreise verliehen – den „Schlauen Fuchs“ und den Publikumspreis des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2021.

Ingo Hartel, Leitender Sicherheitsingenieur und Arbeitsschutzmanagementbeauftragter für den Standort Sindelfingen, und seine Teammitglieder Elena Obländer und Frank Ellenberger überreichten die Auszeichnungen an Michael Bauer, den Standortverantwortlichern. Bei der Übergabe freute sich auch Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain Management, über die beiden Preise.

Schlauer Fuchs und Arbeitsschutzpreis

„Die Auszeichnung mit dem Sicherheitspreis ‚Schlauer Fuchs‘ und dem Publikumspreis des Deutschen Arbeitsschutzpreis 2021 unterstreicht unsere Vision ZERO – einen Berufsalltag ohne Arbeitsunfälle. Es macht uns stolz und bestätigt, dass wir im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen eine innovative Erlebniswelt geschaffen haben, die das Thema Arbeitssicherheit neu definiert“, sagt Michael Bauer, Leiter der Produktion in Sindelfingen.

Für das innovative und zukunftsorientierte Arbeitssicherheitskonzept der „Sicher Werkstatt“ wurde die Mercedes-Benz AG mit dem Sicherheitspreis „Schlauer Fuchs“ ausgezeichnet. Ausrichter des Preises ist die Berufsgenossenschaft Holz und Metall.

Weiterhin erhielt die Mercedes-Benz AG für die Werkstatt den Publikumspreis des Deutschen Arbeitsschutzpreises, der Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist. In der GDA führen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung ihre Aktivitäten rund um den betrieblichen Arbeitsschutz zusammen. 176 Bewerbungen wurden geprüft, jeweils zwei oder drei pro Preiskategorie haben die Fachjury besonders überzeugt. Seit Bekanntgabe der Nominierungen konnte die Netzgemeinde ihrem Favoriten für die Auszeichnung mit dem Publikumspreis ihre Stimme geben. Die „Sicher Werkstatt“ war in der Kategorie „Strategisch“ für den Deutschen Arbeitsschutzpreis nominiert.

Interaktive Erlebniswelt

Mit seiner Werkstatt-Ausstellung hat der Automobilhersteller am Standort Sindelfingen Arbeitssicherheit neu gedacht. Das Ergebnis ist eine interaktive Erlebniswelt. An 20 Stationen begegnen die Teilnehmenden Situationen aus ihrem echten Arbeitsalltag, welche sie für Gefahren sensibilisieren sollen. Die traditionelle Wissensvermittlung wird gegen einen informativen und experimentellen Raum eingetauscht.

„Es ermöglicht, die Situationen des Berufsalltags zu erproben und anhand dieser Erfahrungen eigene Erkenntnisse zu gewinnen. Neben Übungen zur Körperkoordination und Gleichgewicht, ermöglicht moderne VR-Technik einen Perspektivenwechsel. So kann man mit Virtual-Reality-Brillen selbst herausfinden, wie sich zum Beispiel im Rahmen einer Simulation das Blickfeld eines Gabelstaplers in bestimmten Situationen verhält. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit im Bereich ,Mit allen Sinnen’ die eigene Sinneswahrnehmung zu testen“, heißt es in einer Pressemitteilung weiter.

Das Ziel der Seminare ist die nachhaltige Sensibilisierung für Arbeitssicherheit und Risikominimierung. Die Resonanz ist laut Daimler hervorragend: Bisher haben schon über 3000 Teilnehmende die „Sicher Werkstatt“ besucht und sich im Team den Herausforderungen gestellt.




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