Smartwatches Die Alternativen zur Apple Watch

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Casio WSD-F10

Die Casio Smart Outdoor Watch macht ihrem Namen alle Ehre. Es handelt sich um eine Smartwatch, die schon rein optisch nicht verhehlt, dass sie für Freiluft­aktivitäten aller Art konzipiert ist. An Bord sind Kompass, Höhenmeter mit Verlaufsanzeige, Barometer, Sonnenstandsanzeige, Gezeitenmesser und eine Aktivitätsanzeige. Zudem ist das eher klobig wirkende Gerät bis 50 Meter Tiefe wasserdicht und besitzt ein nach Militärstandard abgesichertes Gehäuse. GPS und Pulssensor fehlen dagegen. Sehr clever ist das zweilagige Display, das auf monochrome Anzeige umschaltet, sobald das farbige Touch-LCD nicht gebraucht wird. Mit diesem Kniff erreicht die Casio mit weit über 30 Stunden Top-Werte bei der Akku-Laufzeit. Recht sportlich fällt leider auch der Preis aus. Rund 500 Euro muss man dafür anlegen. Auch die Händlersuche gestaltet sich vergleichsweise schwierig.

Pebble Time Steel

Die Pebble besitzt statt eines LCD- ein E-Ink-Display. Auf die Eingabe per Touchscreen muss man daher verzichten. Die elektronische Tinte kann neuerdings sogar Farben darstellen, die allerdings nicht so brillant wirken wie bei der Konkurrenz. Dafür ist das Durchhaltevermögen des Akkus mit mehr als 70 Stunden konkurrenzlos. Die Pebble Time Steel ist bis 30 Meter wasserdicht, Schwimm-Apps kann man über den Store beziehen. Zur Ausstattung gehören ein Beschleunigungssensor und ein Kompass, der Schrittzähler lässt sich per App nachrüsten. Ein Manko bleibt auch bei der zweiten Generation der etwas schmalbrüstige Speicher, in den nun immerhin zehn Apps passen. Die Pebble-Uhr macht aus der Einfachheit eine Tugend, denn im Vergleich zu allen Konkurrenten ist sie sehr intuitiv bedienbar. Das Standard-Armband kann gegen jedes beliebige 22-Millimeter-Band ausgetauscht werden. Preis: ca. 220 Euro.

Huawei Watch

Nachdem er den Smartphone- und Tablet-Markt aufgemischt hat, nimmt sich der chinesische Hersteller Huawei nun das Smartwatch-Segment vor. Die schlicht „Watch“ betitelte Uhr wirkt mehr als die meisten Konkurrenten wie ein klassisches Chronometer. Neben diversen Herrenmodellen gibt es auch edle Ausführungen für Damen. Die technischen Spezifikationen sind die gleichen, das Gehäuse ist aus Edelstahl und wassergeschützt. An der Unterseite befindet sich wie bei der Apple Watch ein Pulssensor, ein 6-Achsen-Bewegungssensor misst die Zahl der Schritte. Zusätzlich besitzen alle Modelle ein Barometer und integrierte Lautsprecher zur Wiedergabe auf dem Handy eingehender Anrufe. Praktisch: Per WLAN werden automatisch Nachrichten aus bekannten Netzwerken geladen. Letzteres kann übrigens ein iOS- oder ein Android-Gerät sein. Ein Wermutstropfen sind die recht hohen Preise ab 350 Euro.

Samsung Gear S2

Eine Besonderheit der Samsung-Smartwatch ist die so genannte Lünette. Dieser Ring rund um das Zifferblatt lässt sich drehen, um zwischen Funktionen zu wechseln und durch Menüs zu navigieren. Das macht die Bedienung – die alternativ aber auch per Touchscreen oder Sprachausgabe funktioniert – besonders komfortabel. Als Betriebssystem kommt Samsungs eigene Software Tizen zum Einsatz, was der Gear S2 einen Tempovorsprung vor den meisten Android-Modellen gibt. Der Nachteil: Es gibt nicht so viele Apps wie für die Konkurrenten. Alles, was man an Fitnessanwendungen braucht, ist aber mit dem „S-Health-Komplettpaket“ vorinstalliert. Die Gear V2 ist bis zu 1,5 Meter Tiefe wasserdicht und hat wie die Apple Watch einen Pulssensor an der Unterseite. GPS besitzt nur die teurere 3G-Version, mit der man (eine zusätzliche SIM-Karte vorausgesetzt) auch telefonieren kann. Preis: ca. 300-380 Euro

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