Sohn von Prinz Harry und Herzogin Meghan Der kleine Prinz ohne Prinzentitel – Archie wird zwei

Am Donnerstag wird Archie zwei Jahre alt (Archivbild). Foto: imago images/i Images/i-Images
Am Donnerstag wird Archie zwei Jahre alt (Archivbild). Foto: imago images/i Images/i-Images

Der zweijährige Sohn von Prinz Harry und Herzogin Meghan dürfte vom Zoff zwischen seinen Eltern und dem Rest der britischen Royals nichts ahnen. Dabei ging es teilweise um ihn.

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London/Santa Barbara - „Fun“ (Spaß) war das erste Wort, das die Welt aus dem Mund von Archie Harrison Mountbatten-Windsor gehört hat. Der Sohn von Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) wird am Donnerstag (6.5.) zwei Jahre alt. Das Paar hatte ihn in seinem ersten Podcast vergangenes Jahr einige Worte nachsprechen lassen. Fröhlich quietschend ahmte der „Toddler“, wie man Kleinkinder auf Englisch nennt, seine Eltern nach.

„Er hat die erstaunlichste Persönlichkeit“, beschrieb ihn sein Vater kürzlich in einem Interview des TV-Moderators James Corden. Viel bekannt ist ansonsten nicht über den Jungen des britischen Prinzen und der früheren Schauspielerin. Harry und Meghan schirmen ihn so gut es geht ab auf ihrem Anwesen im kalifornischen Santa Barbara nahe Los Angeles, wo sie seit dem Rückzug aus dem engeren Kreis der Königsfamilie leben.

Doch Archie geriet indirekt in die Schlagzeilen, als sich das Paar bei einem aufsehenerregenden Interview der amerikanischen Talk-Königin Oprah Winfrey den Frust von der Seele redete. Dabei kam heraus, dass die Auseinandersetzung zwischen den beiden und dem Rest der Royals auch um den Jungen kreiste. Meghan klagte darüber, dass ihr Sohn weder einen Titel noch den damit verbundenen Polizeischutz von den Royals erhalte - trotz Morddrohungen.

Vorwurf des Rassismus

Zudem soll es noch vor Archies Geburt Spekulationen innerhalb der Familie über die Hautfarbe künftiger Kinder gegeben haben. Wie dunkel wird die Haut? Der Vorwurf des Rassismus war wohl der schwerste, den Harry und Meghan der Königsfamilie machten. Von wem die Äußerungen kamen, verrieten die beiden nicht. Nur seinen inzwischen gestorbenen Großvater Prinz Philip und seine Großmutter Queen Elizabeth II. (95) nahm Harry nach Angaben Winfreys ausdrücklich in Schutz.

Der ohnehin schwelende Streit mit dem Rest der Familie war spätestens damit eskaliert. Harrys Bruder Prinz William (38) wies die Vorwürfe erbost zurück. Einem Journalisten schleuderte er entgegen, die Royals seien „überhaupt keine“ rassistische Familie. Bei der Trauerfeier für ihren Opa vor wenigen Wochen wurden die beiden Brüder im Gespräch gesehen. Doch ob es zur Aussöhnung kam, blieb offen.

Meghan war wegen ihrer Schwangerschaft nicht zur Beerdigung von Philip angereist. Auf einem Pressefoto war die Herzogin von Sussex mit großem Babybauch zu sehen. Im Sommer soll es soweit sein. Seinen nächsten Geburtstag wird Archie also schon in der Gesellschaft eines Schwesterchens feiern.

Doch ob bis dahin wieder Frieden eingekehrt ist zwischen den Royals in Kalifornien und ihren Verwandten in England, steht in den Sternen.

Queen schichte zu Weihnachten ein Waffeleisen

Eigentlich wurde erwartet, dass Harry am 1. Juli nach London kommt - dem 60. Geburtstag seiner 1997 bei einem Autounfall gestorbenen Mutter, Prinzessin Diana. Harry und William wollten gemeinsam eine Statue auf dem Gelände des Kensington-Palasts enthüllen. Ob das nun stattfindet, ist ungewiss. Zumindest ein Mindestmaß an Kommunikation scheinen die beiden aufrechtzuerhalten: Für eine Ausstellung im Kensington-Palast einigten sie sich darauf, das Hochzeitskleid ihrer Mutter als Leihgabe zur Verfügung zu stellen.

Was Archie zum Geburtstag geschenkt bekommt, ist unklar. Es könnte aber wieder etwas Praktisches dabei sein. Wie Harry kürzlich erzählte, schickte die Queen zu Weihnachten ein Waffeleisen, das beim kleinen Prinzen ohne Titel äußerst gut angekommen sein soll. „He loves it“ (Er liebt es), schwärmte Harry vom Waffeln backen mit Archie.




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