Stetiger Anstieg der Fälle 72 UPS-Mitarbeiter nahe Hannover mit Coronavirus infiziert

Von red/dpa 

Bei Hannover haben sich 72 Mitarbeiter eines UPS-Verteilzentrums mit dem Coronavirus infiziert. Auch Covid-19-Fälle in einer Kita und einer Schule in Hannover stünden im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen sind Paketzusteller nicht betroffen. Foto: dpa/Peter Steffen
Nach derzeitigen Erkenntnissen sind Paketzusteller nicht betroffen. Foto: dpa/Peter Steffen

Langenhagen - Beim Logistikkonzern UPS in Langenhagen bei Hannover haben sich 72 Mitarbeiter des Verteilzentrums mit dem Coronavirus infiziert. Das teilten das Sozialministerium und die Region Hannover am Donnerstag mit. 55 Mitarbeiter, deren Test zunächst negativ ausfiel, sollten erneut getestet werden. Auch Covid-19-Fälle in einer Kita und einer Schule in Hannover stünden im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bei UPS, teilte die Region mit. Familien mit einem beruflichen Bezug zum Unternehmen wurden gebeten, wachsam auf eventuelle Krankheitssymptome zu achten. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind Paketzusteller nicht betroffen. Sendungen könnten daher risikolos in Empfang genommen werden.

Hygienemaßnahmen überprüft

Nachdem es nach der ersten Infektion Mitte Mai einen stetigen Anstieg der Fälle gab, habe das Gesundheitsamt am 18. Mai gemeinsam mit dem Unternehmen die betroffenen Abteilungen identifiziert, erklärte die Region. Vor Ort seien die Hygienemaßnahmen überprüft worden um sicherzustellen, dass die Abstände im Arbeitsablauf eingehalten werden. Seit Mitte Mai besteht auf dem Firmengelände eine Maskenpflicht. Am Dienstag ließ das Gesundheitsamt vorsorglich weitere 80 Mitarbeiter testen – bei 55 war das Ergebnis negativ. Bei UPS war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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