Stuttgart Stadt geht mit drei neuen Blitzern auf Raserjagd

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Autofahrer aufgepasst! Mit drei neuen teilstationären Blitzern geht die Stadt Stuttgart auf Jagd nach Temposündern. Wir verraten, wo die neuen mobilen Messgeräte stehen.

Die erste Anlage ist am Montag im Seeblickweg in Stuttgart-Hofen aufgestellt worden. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg 4 Bilder
Die erste Anlage ist am Montag im Seeblickweg in Stuttgart-Hofen aufgestellt worden. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg

Stuttgart - Die Stadt Stuttgart geht mit drei neuen Blitzern auf die Jagd nach Temposündern. Bei den neuen Messgeräten handelt es sich um so genannte teilstationäre Blitzer. Diese haben für die Verkehrsüberwachung den Vorteil, dass man sie – im Gegensatz zu normalen mobilen Anlagen – an diversen Stellen einsetzen kann, ohne Personal dort abzustellen.

Die erste Anlage ist laut Pressemitteilung der Stadt Stuttgart am Montag im Seeblickweg in Stuttgart-Hofen aufgestellt worden. Am Dienstag sollen zwei weitere Messgeräte am Neckartor und an der Pragstraße positioniert werden. Der Blitzer am Seeblickweg soll an dieser Stelle mindestens eine Woche stehen. An der Kreuzung Seeblickweg/Benzenäckerstraße gab es laut Stadt in den vergangenen Jahren tödliche Verkehrsunfälle.

Stadt Stuttgart sagt Temposündern den Kampf an

Testweise Erfahrungen mit diesen mobilen Messgeräten hat die Verkehrsüberwachung Stuttgart in der Vergangenheit bereits an der Planckstraße und am Neckartor gesammelt. „Die Auswertungen haben gezeigt, dass sich überhöhte Geschwindigkeitsspitzen nachhaltig reduzieren lassen“, sagt Susanne Scherz, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Amt für öffentliche Ordnung.

Im Kampf gegen Temposünder will die Stadt Stuttgart jetzt die Zügel anziehen. „Künftig erfolgen in Stuttgart vermehrt Kontrollen – an verschiedenen Standorten und auch nachts“, wird Scherz in der Mitteilung weiter zitiert. In den Anhängern der mobilen Blitzeranlagen seien Mess- und Kameratechnik mit eigener Stromversorgung über Batterien verbaut, sagt Joachim Elser, Leiter der Städtischen Verkehrsüberwachung. Die Anlagen können demnach mehrere Tage lang mehrere Fahrstreifen gleichzeitig überwachen.

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