Stuttgarter Angreifer spricht von Abschied Das erwidert der VfB auf die Gonzalez-Aussagen

Von Gregor Preiß 

Stürmer Nicolas Gonzalez spricht in einem Interview offen von Abschied – der VfB und Sportdirektor Sven Mislintat haben etwas dagegen. Der Auftakt eines großen Sommertheaters?

VfB-Angreifer Nicolas Gonzalez, Sportdirektor Sven Mislintat: Abschied in diesem Sommer? Foto: imago/Robin Rudel
VfB-Angreifer Nicolas Gonzalez, Sportdirektor Sven Mislintat: Abschied in diesem Sommer? Foto: imago/Robin Rudel

Stuttgart - Sportdirektor Sven Mislintat vom VfB Stuttgart sieht den Abwanderungsplänen seines Stürmers Nicolas Gonzalez gelassen entgegen. „Wir kennen seine Gedanken über einen Vereinswechsel, uns liegt aber keine Anfrage oder ein Kaufangebot eines anderen Clubs vor“, erklärte er am Montag. Zuvor hatte der 22 Jahre alte Angreifer aus Argentinien gegenüber dem italienischen Sportportal „Tuttomercatoweb“ seinen Abschied aus Stuttgart noch in diesem Sommer in Aussicht gestellt. „In Deutschland war es eine großartige Geschichte, aber jetzt habe ich mich entschieden: Ich möchte gehen, ich möchte frische Luft. Ich möchte Stuttgart verlassen,“ sagte Gonzalez, der neben den beiden Mailänder Clubs Inter und AC auch mit dem SSC Neapel und dem FC Valencia in Verbindung gebracht wird.

„Angebot müsste außerordentlich reizvoll sein“

Mislintat bereiten die Aussagen keine schlaflosen Nächte. „Nico ist ein wichtiger Spieler für uns und steht beim VfB langfristig unter Vertrag (bis 2023; d.Red.)“, sagte er und ergänzte mit Blick auf ein mögliches Angebot: „Ein solches müsste finanziell außerordentlich reizvoll gestaltet sein, damit wir uns damit beschäftigen würden.“




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