Stuttgarter Club Die Leiden des jungen Rocker 33

Alles genehmigt im Rocker 33. Jetzt ist die Eröffnung perfekt.  Quelle: Unbekannt
Alles genehmigt im Rocker 33. Jetzt ist die Eröffnung perfekt. Quelle: Unbekannt

Das Rocker 33 kann sich nun endlich ganz öffnen. Die Schwierigkeiten der vergangenen Wochen sind geklärt und jetzt darf überall getanzt werden.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Das Warten hat ein Ende, happy End für das Rocker 33. Der erste Stock des Clubs, die ehemaligen Kinosäle, wurde offiziell von den Ämtern freigegeben. Auf Facebook freut sich die Gemeinde bereits, Betreiber Carlos Coelho kündigte für das Wochenende einen nice price an der Türe an. „Alle waren in den Startlöchern, jetzt sind wir froh, dass das psychisch belastende Warten vorbei ist.“ Zum Start in dieses neue Rocker-Kapitel wird der untere Bereich geschlossen bleiben. „Wir wollen jetzt erst mal, dass es oben cosy wird“, so Coelho. Unten soll es in ferner Zukunft dann loungiger zugehen.

Das Rocker hatte in den letzten Monaten eine Leidenszeit durchgemacht: Zunächst der Umzug von der Bahndirektion ins Filmhaus, wo zunächst im eher mittelattraktiven unteren Floor, dem ehemaligen Bett, getanzt wurde, bevor die alten Filmräume bereit für Party waren. Waren sie dann irgendwann, aber nicht ganz im Sinne der Behörden und so wurde Anfang Juni bei einer Routine-Kontrolle von der Polizei das DJ-Set von Pantha Du Prince gestoppt. Die Monate danach ging es eher schlecht als recht wieder im Erdgeschoß weiter, die Luft schien raus zu sein, der Stuttgarter Nightlife-Diamant mit internationalem Ruf lag angeschlagen am Boden.

Endlich geht's nach oben

Anfang September macht dann die Nachricht die Runde, dass der Keller Klub dem Clubriesen wieder auf die Beine hilft. Die Älteren werden sich noch erinnern: Im allerallerersten Rocker, ungefähr auf der Höhe vom heutigen Feinkost Böhm, hatte Carlos Coehlo den Rockern bereits bei der Gastronomie unter die Arme gegriffen. Und so schloss sich der Kreis.

Nun galt es in den letzten Wochen, endlich die ehemaligen Kinosäle als Tanzböden abnicken zu lassen, denn die sollen das Herzstück des dritten Rockers sein. Zunächst war es noch an ein paar wenigen Zentimetern gescheitert, die ein Notausgang zu schmal war. Seit Donnerstagmorgen rast die Nachricht aber durchs Internet: Endlich oben genehmigt, zwei Floors, einer groß, einer kleiner, kommste rein, kannste raus gucken.

Zum Wochenendprogramm: Am Donnerstag gibt es massig Breaks und Dubstep, am Freitag House und Discoides mit den Adana Twins und Homework und am Samstag ist der skandinavische Leckerbissen Todd Terje zu Gast, um die Floors nicht nur behördlich, sondern auch feierlich abzunehmen.

Unsere Empfehlung für Sie