SV Fellbach, Volleyball-Frauen Ein Mix aus Talenten und erfahrenen Kräften

Von Harald Landwehr 

Die Volleyballerinnen des SV Fellbach sind nach drei Spielzeiten Abstinenz zurück in der Regionalliga.

Der Kader des SV Fellbach in der neuen Regionalliga-Saison – von links: Alexandra Berger, Franka Hornischer, Yasemin Pinar, Carmen Feistritzer, Alicia Eisele, Katharina Ihle, Nadine Rodhe, Leonie Laissle, Marie Fleischmann, Jacqueline Heinrich, Ella Rohde, Nele Stohner, Lea Kössinger, Sabrina Berg, Christina Thye, Trainer Oliver Pesch. Foto: Privat//Iris Drobny
Der Kader des SV Fellbach in der neuen Regionalliga-Saison – von links: Alexandra Berger, Franka Hornischer, Yasemin Pinar, Carmen Feistritzer, Alicia Eisele, Katharina Ihle, Nadine Rodhe, Leonie Laissle, Marie Fleischmann, Jacqueline Heinrich, Ella Rohde, Nele Stohner, Lea Kössinger, Sabrina Berg, Christina Thye, Trainer Oliver Pesch. Foto: Privat//Iris Drobny

Fellbach - Am 1. April 2017 haben die Volleyballerinnen des SV Fellbach ihr bislang letztes Spiel in der Regionalliga bestritten. Von dem Team, das damals mit 1:3 beim TSV Burladingen unterlegen war und anschließend absteigen musste, stehen noch sechs Spielerinnen im 13-köpfigen Kader für die neue Saison. Und die beginnt für den Verbund an diesem Samstag, 20 Uhr, mit dem Auswärtsspiel beim TV Villingen – erneut in der Regionalliga. „Wir streben den Klassenverbleib an. Allerdings glaube ich, dass wir uns im Mittelfeld der Liga etablieren können“, sagt Oliver Pesch, der Trainer.

Der Kader wurde noch einmal verstärkt

Optimistisch ist der Übungsleiter nicht nur deshalb, weil die Spielerinnen in der vergangenen Oberliga-Saison mit 15 Siegen und nur einer Niederlage sehr souverän zum Meistertitel gestürmt sind. Auch personell wurde das Team, das sich im Frühjahr schon phasenweise auf Regionalliganiveau präsentiert hat, noch einmal verstärkt. Lea Kössinger und Sabrina Berg sind nach längeren Verletzungspausen wieder einsatzbereit; hinzu kommen in der Mittelblockerin Yasemin Pinar (vom aufgelösten Regionalligisten TTV Dettingen/Teck) und der Zuspielerin Carmen Feistritzer, die vom benachbarten TSV Schmiden nach dessen Rückzug aus der Oberliga nach vielen Jahren zurück zum SVF gekommen ist, zwei erfahrene Zugänge: „Beide sind absolute Verstärkungen“, sagt Oliver Pesch. Vor allem über die Lust und Motivation der inzwischen 45-jährigen Carmen Feistritzer, die auch schon in der zweiten Bundesliga am Ball war, freut sich der Trainer. Abwechseln wird sich die Rückkehrerin in der Rolle der Spielmacherin mit Jacqueline Heinrich und mit Marie Fleischmann. Letztere, eigentlich auf der Libera-Position daheim, hat sich zur Zuspielerin umschulen lassen, sodass Lea Kössinger nun die einzige verbliebene Libera ist. „Wir haben eine höchst interessante Mischung aus Talenten und erfahrenen Kräften. Meine Aufgabe wird es sein, die einzelnen Stärken zusammenzuführen, damit wir uns dann bald als echte Einheit weiterentwickeln können“, sagt der Coach Oliver Pesch.

Nicht mehr zum Kader gehören in der neuen Runde die Ex-Biberacherin Alina Geiger (Ziel unbekannt) sowie Hannah Gaus (Wegzug wegen Studium).




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